Um es mit den Worten von Thomas D inklusive einer kleinen Abänderung zu sagen: Es klemmt im Getriebe der Gedankenmaschine. Meine Gedanken kreisen in den letzten Tagen und Wochen ums Internet im Allgemeinen und um diesen Blog hier im Speziellen, wie es mit ihnen weitergeht und damit auch mit mir, um aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und … stockten. Ich stockte. Mir stockt der Atem beim Gedanken, was die Zukunft bringt. Es passierte letzten Samstag frühmorgens um 12.32, als ich aufstehen wollte. Ein Zeh dippte schon in den Flokati vorm Bett, dann zog er sich ruckartig wieder zurück unter die Decke. Erstens: Da ist es wesentlich wärmer. Zweitens: Es gab nichts, auf das ich mich freute; nichts, das ich wollte. In so einem Fall kann man getrost liegenbleiben. Und dann kurz vor 20 Uhr doch noch schnell in den Supermarkt raushuschen, für Milch. Denn Milch ist wichtig, Milch ist relevant: für den Kaffee, fürs Müsli. Wie relevant ist hingegen das Internet im Sinne von Facebook, Twitter und Co – oder eben auch Auxkvisit?

Das Internet muss weg – und Auxkvisit kann weg?

Die Neuerscheinung von Schlecky Silberstein „Das Internet muss weg“* sollte als Pflichtlektüre gelten. Vieles davon „weiß man ja schon immer“, aber für Vieles habe ich erst bei der Lektüre vermutlich zum ersten Mal wirklich Verständnis gewonnen. Es umfasst zu viele Punkte, die hochinteressant, wichtig und komplex sind, als dass ich hier einen Überblick bieten möchte und könnte. Einen guten Einstieg bietet diese kurze Interview auf dem BR.

Nach den ersten Seiten habe ich fast ausnahmslos alle Benachrichtigungen auf dem Handy deaktiviert. Kein Brummen, kein „Ping!“, kein roter Böbbel. Schritt Zwei: Ich war fast das ganze Wochenende lang offline. Ich hatte auf einmal Zeit, so viel Zeit! Und auch gar keine Lust mehr auf Twitter und Co. Ich sah die ersten Tweets, dachte nur „Wozu?“ und legte das Handy schulterzuckend weg.

Vielleicht ist das einfach die Übersättigung: Ich bin ganz klar ein kleiner Internet-Nerd. Und das seit 1996. Ein Smartphone hatte ich erst relativ spät, das iPhone so ziemlich als Letzte. Ich sagte mir und allen immer: „Ich komme auch super ohne zurecht. Aber wenn ich erst mal eines habe, ist es gelaufen – und ich bin süchtig“. Self fulfilling prophecy hin oder her, natürlich kam es so. Ich war mir um die Gefahr bewusst und versuchte durchaus, mich zu zügeln. Konnte es aber nicht, sondern verbrachte Stunden um Stunden früher auf Facebook (Farmville, die Hasen, soo süß, uuh!), dann auf Twitter und Instagram. Wenigstens war ich zum Glück zu blöd, den Reiz von Snapchat zu kapieren.

Zudem macht(e) mir Onlinegedöns einfach auch schon immer viel zu viel Spaß: Ich schreibe eben gerne. Und man bekommt mit so einem Blog Feedback, wuhuuu! Natürlich macht mir das Schreiben damit doppelt Freude.

Aber was soll das Online-Geschreibsel überhaupt?

 

Was ist schon relevant?

Und dann ist da eben, was mich seit einigen Jahren am Internet am meisten bindet: Der Blog hier. In den ich drei Jahre Herzblut und das meiste meiner Freizeit investiert habe. Im vollem Bewusstsein, weil es mir irre Spaß macht. Gemacht hat. Ich habe mich mit meinen vielen Kategorien verrannt und womöglich auch ausgebrannt oder … ich weiß auch nicht.

Seit einem Jahr muckt immer wieder etwas in mir auf. Die Lustkurve schlägt gelangweilt ihre niedrigen Kürvchen um den Nullbereich, und immer wieder schoss der Keinbock dazwischen und meckerte: „Wofüüüühüüüür das Gahanzääääh?“

Ich habe keine Antwort. Momentan möchte ich nur brüllen: „Lass mich doch in Ruhe mit dem ganzen Scheiß!“ Ein Keinbock, der brüllt, und eine Bloggerin, die zurück blökt, das ist kein Vergnügen. In den letzten Wochen habe ich das Ganze daher peu a peu immer mehr sein lassen. Endlich Ruhe! Endlich wieder Ordnung in der Wohnung. So einigermaßen.

Missversteht mich bitte nicht: Ich bin natürlich dankbar um jeden Kommentar, um jeden Leser, um jede kleine Aufmerksamkeit, die zeigt: Auxkvisit ist kein sinnloser Zeitvertreib. Aber ich frage mich eben: Echt? Hm. Ich sehe es selbst gerade nicht so ganz.

 

Und nun?
Nicht noch ein Augsburg-Blog!

Oder doch? Keine Ahnung.

Vor knapp zwei Wochen hatte ich eine Idee, wie ich Auxkvisit zukünftig inhaltlich aufstellen möchte. Oberste Prämisse: Weg mit dem Kategorien-Wirrwarr, auf eine begrenzen! Das hieße wohl: weg von Augsburg. Denn dazu gibt es mittlerweile genügend andere Blogs, die das in Summe besser bedienen:

  • About Blank
    Schwerpunkt Indie, Nachhaltigkeit – postet in letzter Zeit leider auch spürbar weniger.
  • Mein ist dein Augsburg
    Unheimlich viel Content, wenngleich auch immer nur ganz kurze Artikelchen, aber mit allen Infos super griffbereit (z. B. Adressen und Öffnungszeiten)
  • Hallo Augsburg
    Hat schon mehr Magazin-Charakter, ganz durchschaut habe ich die Absichten/die Ausrichtung dahinter noch nicht, es scheint Community-Charakter zu haben

Braucht’s da immer noch Auxkvisit als noch einen Augsburg-Blog?

Wenn nicht, dann: Für welche Kategorie brenne ich am meisten – damit ich Euch wieder 100pro-Herzblut-Artikel liefern kann?

 

Wie es weitergehen könnte, wenn es das täte.
{Warum zu viele Konjunktive scheiße sind.}

Lifestyle? Bruäääääh, nicht der 2384034289 Lifestyle-Blog! Nur Mode & Kosmetik? So sehr meedchen bin ich dann doch wieder nicht (auch wenn meine Vorliebe für Rosa gerade abnorm ist). Nur Kolumnen-Geraunze – wen juckt’s? Und zumal es sich ausgetindert hat, ich aber nicht zuuuu sehr über allzu Privates schreiben möchte, wird es problematisch. Ich fände es reizvoll, über Liebe im Allgemeinen zu schreiben. Fern von der Hollywood-Scheiße, fern von Flirt-Tipps, einfach aus dem Alltag gegriffene Szenen und Menschen, die zeigen, was und wie Liebe auch alles sein kann. Für meinen Geschmack hätte so etwas noch am meisten Relevanz. Aber interessiert Euch so etwas überhaupt? Der erste Pups vorm neuen Partner und dass sich die Erde danach trotzdem weiterdreht – ist das so interessant wie ein Tinder-Date? Mein Rant auf die Vorstellungen, die uns die Popmusik und Disney-Filme (Klischee olé) eingepflanzt haben? Beobachtungen aus dem Alltag: Dass Liebe eben auch mal heißt, einem Wildfremden die Tram anzuhalten, bis er außer Puste angerannt kommt. Ist sowas zu banal, als dass man darüber berichten sollte? Oder eben gerade deswegen lesenswert, um zu zeigen, dass doch nicht alles scheiße ist?

Ich überlege. Es ist vermutlich Unsinn, in einem derart halbgaren Zustand darüber überhaupt öffentlich zu sprechen. Aber wenn ich etwas kann, dann eben das: Euch zulabern. Wenn Du bis hier gelesen hast, magst Du das ja sogar! 🙂

 

Was ich Euch bieten kann

Erstmal ganz nüchtern hier: diese Worte. Ich will Euch mitnehmen in den nächsten Wochen und Monaten, damit ein Ende, sofern es denn kommt, nicht zu plötzlich ist. So finde ich es fairer Euch gegenüber, auch wenn das diffuse Geblubber jetzt vielleicht erst mal verwirrt – oder sogar überrascht. Aber jetzt wisst Ihr Bescheid. Und ja, auch wenn mich das Thema Daten und Datenschutz momentan stundenlang abkotzen lässt (ich denke daran, Facebook den Rücken zu kehren), möchte ich Euch hier so etwas wie Transparenz bieten. Denn wenn ich das nicht machen würde, wäre es nicht auxkvisit. Dann hätte ich auch nie in Sachen Flirt-Fails blankgezogen.

Bis Ende Mai muss ich den Blog technisch noch nachrüsten, damit alles weiterhin passt (Stichwort DSGVO, für Webseitenbetreiber aktuell ein ziemliches Gräuel, weil man auf total viel aufpassen muss, wenn man keine Abmahnung kassieren will, weil man irgendwas übersehen hat …). Wenn mich die technischen Updates zu viele Nerven kosten (Geduld und ich sind ein sehr kurzes Kapitel!), kann es auch gut sein, dass ich komplett hinschmeiße. Erst recht, wenn meine persönliche „Warum“ und die Frage nach dem „Wie“ für den Blog insgesamt nicht geklärt ist. Außerdem sind da auch andere Sachen, die ich 2018 anpacken will: Eine neue Wohnung finden (ernsthaft!), endlich das Kinderbuch meiner Schwester illustrieren und wieder mehr analoges Kreativzeugs machen (das meditative Geräusch der Nähmaschine, wie hatte ich es vergesen!).

Also, wie es auch kommt: Fühlt Euch vorgewarnt. Auch, wenn hier nur noch kryptische Zeichen stehen: Dann habe ich Auxkvisit erfolgreich abgeschossen, wenn ich versucht haben werde, auf https umzustellen.

Mit noch mehr Glück ist es auch nur eine kleine Winterdepression und wir lachen im Sommer darüber. Aber was ich Euch im Sommer bieten kann: Das weiß ich nicht. Es bleibt: Spannend, offen, konfus.

 

Was bleibt, ist Ungewissheit.

Aber um erstmal ganz im Sinne von Thomas D abzuschließen: Ich nehm Euch mit auf einen Nachtflug. Rein ins Dunkle, ins Ungewisse. Was kommt, sieht keiner, aber wenn man sich an den Händen festhält und die warme Haut des Anderen spürt, ist es nur halb so wild. Danke Euch fürs Lesen, Bemerkbar-Machen, Kommentieren. Wir werden sehen, wo wir hier zusammen wieder herauskommen, wenn Ihr Euch mit auf diesen Nachtflug einlassen wollt.

 

Titelbild:  Miriam Lochner, Zitat-Elemente aus Thomas D – Liebesbrief

 

Das Internet muss weg, Schlecky Silberstein, Knaus Verlag, 1. Auflage 2018

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12 comments

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Danke für die Transparenz! Wie du weisst, kann ich dich sehr gut verstehen. Blogs sind für mich aber schon immer im Grunde sowas wie öffentliche Tagebücher. Keep it. Die Frage nach Relevanz stellt sich in einer lediglich aufmerksamkeitsgetriebenen Gesellschaft für *wirklichen Content* eigentlich nicht. Oder suchst du Werbepartner? Wichtig sind weder Design noch Reichweite, nur deine Erzählung zählt. Von mir aus kann die auch in schlichtem HTML* daherkommen.

Das Internet(TM) ist schon seit langem kaputt. Seitdem jeder ein potenzieller Sender ist, findet nur noch marginal eine Filterung statt und wir werden von Belanglosigkeit zugeschissen. Das Internet of Things und AI werden uns dann bald noch mehr an die großen Konzerne binden. Von Datenschutz oder Sicherheit will ich gar nicht erst anfangen. Für mich ist deshalb jeder, der den sogenannten sozialen Medien den Rücken kehrt und wieder in die analoge Welt zurückfindet, ein Gewinn für die Menschlichkeit. (Ausserdem denkt echt keiner an die Kinder!!!)

*z.B. wie hier: blog.fefe.de

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Danke für Deinen Kommentar, Volker! Dann zählt also der reine Unterhaltungsfaktor? Und der „in fremde Tagebücher reinlinsen“-Aspekt, sprich die pure Neugier? Die Frage nach irgendeinem Sinn möchte ich dennoch nicht aufgeben :‘-)

Schade um das Internet von früher! Ich erinnere mich noch an den Reiz ganz am Anfang, als man das Gefühl hatte, es ginge einfach nur um „Information für alle, jederzeit und überall“ – und das einzige große Unternehmen, das man mit Internet assoziierte, war AOL.

Ich möchte es jetzt auch so halten: Internet als Informationsmedium – klaro, ja, aber dieser stundenlange Zeitvertreib im Sog von addictive Design muss nicht mehr sein. Hoffentlich halte ich mich dran …

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Vermutlich habe ich eine antiquierte Auffassung vom internet als solchen, aber Blogs waren für mich schon seit jeher in erster Linie ein Sendemedium. Die Relevanz definiert sich dabei sehr viel mehr auf meiner Seite als auf der des Lesers/der Leserin. Die Relevanz für beide Seiten ergibt sich wiederum nicht unwesentlich aus der „Wahrhaftigkeit“ des Inhalts. Wie glaubhaft, wie authentisch ist der Inhalt, der Ton, der Stil. Wer sich zu sehr danach richtet, was er/sie glaubt, was der/die LeserInnen für relevant halten, trifft seinen/ihren Ton/Stil vielleicht (wahrscheinlich) nicht, man wird beliebig. Dann ist es für eine/n selbst nicht mehr relevant und für andere genausowenig (oder auf einer oberflächlichen Ebene, die keiner braucht). Tja, und wenn sich keiner dafür interessiert, was man „wahrhaftig“ ins Netz schreit? Ist es dann weniger relevant für eine/n selbst? Wer andere Kanäle findet, sich diese Themen von der Seele zu reden/schreiben, der/die hat Glück und kann (und sollte wohl auch) den Kanal, den keiner liest, abschalten. Wenn nicht, beraubt man sich – imho – nur einer Ausdrucksweise und spricht nicht aus, was man aussprechen will.

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Was für ein schöner Kommentar, der ordentlich zu denken gibt (und mir kurz sogar feuchte Augen gemacht hat). Da überlege ich lieber mal in diese Richtung … Vielleicht liegt es echt an dem ausgeuferten Themen-Wust, dass ich da für mich persönlich den Blick fürs „Wahre“ hinter/für den Blog aus den Augen verloren habe.

Ich finde übrigens, wenn etwas von vornherein so gar keinen Sinn macht, kann man auch gleich die Klappe halten (bzw. den Artikel unveröffentlicht lassen, wie letztes Jahr auch verdammt oft geschehen). Vielleicht bin ich da ein bisschen zu streng. 😐

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Den „muss ich das jetzt öffentlich schreiben“-Reflex kenne ich gut. Der ist auch wichtig, insbesondere auf schnellen Medien wie Twitter, wo die geringe Aufwandsschwelle es allzu leicht macht, dem Sendebedürfnis nachzugeben. Bei einem Blogbeitrag ist die Schwelle höher, weil alleine der Aufwand höher ist, weil man auf der Suche nach Formulierungen das Thema öfter hin und her wendet. Da bleibt mancher Eintrag auf der Strecke, nicht um jeden ist es schade. Je mehr aber unveröffentlicht bleibt, desto (möglicherweise) willkürlicher wirkt das, was veröffentlicht wird, es ist in einem (von außen betrachtet – das außen weiß ja nicht, was man alles nicht veröffentlich hat) schwächeren Kontext eingebettet. Was der Beginn eines Teufelskreises ist (geringere Frequenz steigert die Schwelle für jeden neuen Beitrag). Vielleicht hast du aber auch einfach für manche Blogthemen einen anderen Kanal gefunden? Ich für meinen Teil fand es immer überflüssig, noch etwas übers Netz auszubreiten, was ich beim Frühstück mit der Partnerin schon diskutiert habe. Damit war das Thema ausgesprochen und durchgekaut, es war kein Reflex, keine Notwendigkeit mehr da, das in einen weiteren Kanal zu geben (ganz offenbar rede ich zuhause nicht genug vom Radfahren, was … kaum vorstellbar ist, fürchte ich ;).

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„Sendebedürfnis“ – ein gutes Wort!

Ja, ich denke auch, vieles habe ich einfach auch mit dem Freund bequatscht, und das landet dann eben nicht mehr hier. Wobei ich mich über manche Sachen wie den Tarif-Schwachsinn endlos aufregen könnte, da reicht drüber reden und twittern nicht … 😉 Wie ein Rohrspatz rumschimpfen macht halt leider einfach manchmal auch zu viel Spaß …

Wenn ich zur alten Frequenz wiederfinde, nimmt die Hemmschwelle hoffentlich auch wieder ab. Vorerst finde ich die Pause noch ganz angenehm.

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Halllo liebe Miriam,

zunächst einmal das wichtigste: Du bist zu talentiert, um mit dem Bloggen aufzuhören! Ich fände es sehr schade, nichts mehr von dir zu lesen.

Ich kann dich aber auch ziemlich gut verstehen. Auch bei mir machte sich in den letzten Monaten so etwas wie eine Sinnkrise breit und ich fragte mich, wohin „das alles“ führen soll. Resultat: Ich bastele gerade an einem völlig neuen Blog – nur für mich, nur zum Spaß. Wenn es Leuten gefällt, was ich dort schreibe, freut mich das sehr. Wenn nicht, ist das auch okay.

Ich finde es wichtig, dass zu tun, was man liebt und worauf man Bock hat. Wenn dir das Augsburg-Thema zur Last wird, dann wirf es über Bord. Liebe ist dein Ding? Dann schreib darüber! Es geht dabei nicht um irgendwelche Labels wie „Lifestyle“, „Mode“ oder „Beauty“, es geht darum, was dir dein Herz sagt. So zumindest lautet meine Prämisse im Moment.

Ach und zu der DSGVO: Ich glaube, da wird ziemlich viel Wind um eine überschaubare Herausforderung gemacht. Viele Leute haben Panik, aber in den meisten Fällen genügen ein paar Anpassungen, die in drei Stunden erledigt sind. Wenn du magst, kann ich dir mal ein paar Links dazu schicken, die für Blogs relevant sind.

Fühl dich gedrückt.

Liebe Grüße aus Erfurt nach Augsburg,
Jessi

Antworten

Hallo Jessi,

vielen Dank für Deine lieben Worte!

Sie erwischt jeden Blogger wohl über kurz oder lang, die gute alte Sinnkrise … 😉 Krass, dass Du jetzt an einem Blog mehr arbeitest, zumal man als Selbständige bestimmt nochmal anders auf das Ganze guckt. Wenn Dein neuer Blog schon zugänglich ist, würde ich ja mal gerne draufgucken … ^^

Je mehr ich in Facebook-Blogger-Gruppen über die DSGVO lese, umso mehr meine ich auch, dass da einiges unnötig dramatisiert wird. Schick mir bitte mal die Links! Ich habe jetzt schon ein paar „nüchterne“ gefunden, hätte gerne aber noch gerne mehr fundierte Meinungen dazu.

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Ach, so etwas hat jeder mal. Mach Dir nicht so viele Gedanken. Mach einfach weiter. Dein Blog ist gut.

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Nicht so viele Gedanken machen … puuuh! 😉
Ich versuch’s.

Danke für Deine lieben Worte!

Antworten

Liebe Miriam,
ganz egoistisch möchte ich mich auf den Boden werfen und quengeln! Gerade erst habe ich Deinen wundervollen Blog entdeckt und jetzt wird er mir schon wieder weggenommen. Och nöööööö! Andererseits unterstreiche ich alles, was Du sagst – und zwar ganz fett und in Neon-Pink!

Der launische Keinbock hat mich auch letztes Jahr heimgesucht und mein Lieblingssatz aus meinem „Ich blogge wieder“-Beitrag ist ist inzwischen zu meinem Mantra geworden. „Einen Scheiß muss ich“ – und das fühlt sich so herrlich befreiend an.

Manchmal überfordern einen die eigenen Ansprüche und was eben noch wunderbar war, fühlt sich plötzlich nur noch nach „WTF“ an! Ich zitiere in letzter Zeit gerne und ungefragt einen weisen Mann: „Lasst den Lärm der Stimmen anderer nicht Eure innere Stimme ersticken. Folgt Eurem Herzen und Eurer Intuition – sie wissen bereits, was Ihr wirklich wollt“ (Steve Jobs).

Ich denke, ich spreche hier für ganz viele, wenn ich sage: Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn Du bleibst oder wiederkommst. Was auch immer Du schreiben oder zeichnen wirst – ich freue mich drauf und werde es weiterhin oder wieder mit Begeisterung genießen! Und wenn Du das Augsburger Telefonbuch illustrierst – es wird wunderbar und einzigartig werden!

Alles Liebe,
Marion

Antworten

Ach Marion, mit dem Zuspruch hier schaffst Du es jetzt auch, dass mir fast ein Freudentränchen aus dem Augenwinkel kullert 🙂

Iiiiirgendwie scheint mir 2017 generell nicht so ein Blog-Jahr gewesen zu sein. Auf dem Augsburger Bloggerstammtisch war das auch immer wieder zu bemerken. Von wenig-schreiben bishin zu tatsächlich aufhören …

Ich mag ja auch diesen Zeitpunkt der „Jetzt ist es auch schon egal“-Qualität. Der hat auch viel Potenzial, dass es mit einer Mordsenergie plötzlich wieder weitergeht, egal in welche Richtung. Der Spruch von Steve ist auch wunderschön. Ich weiß schon, warum ich ihn – Kritik hin oder her – ungemein schätze. Nur weiß mein Herz gerade auch relativ wenig. Beim Meditieren ratz ich derzeit immer weg … pfff … dann soll’s halt wohl grad nicht sein.

Das mit dem Augsburger Telefonbuch wär natürlich ein Projekt … 😉 Aber lieber mach ich mal das Kinderbuch meiner Schwester, ich glaube, die freut sich mehr 😀

Ganz liebe Grüße Dir
Miriam

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