Den Puls kühlen – und der ganze Körper zieht mit?

Ein alter Hut, 2015 so effektiv wie eh und je und momentan wohl einer der effektivsten Tipps: Den Puls kühlen und die Handgelenke unter fließendes, eiskaltes Wasser halten – für ungefähr 40 Sekunden. Das kühlt das ganze innere System ab. Natürlich kann man auch gleich Eiswürfel oder sein Eis nehmen und legt das auf den Puls, aber dann bitte nur 20 Sekunden. Ebenso bietet sich ein kaltes Fußbad an: Das leitet die innere Hitze aus. Die Füße danach nur trockenschütteln und dann an der Luft trocknen lassen! Wer #coolaux 1 schon kennt, weiß: Ätherische Öle (Minze, Eukalyptus, Bergamotte, Zitrus) kühlen zusätzlich. Und riechen besser als Käse.

Wer meint, eine eiskalte Dusche hätte denselben Effekt, liegt leider falsch: Die regt den Körper wiederum nur dazu an, selbst Wärme zu produzieren. Und darauf können wir momentan ja echt  gut verzichten.

Hardcore-Kühler aufgepasst!

So wunderbar unser inneres System funktioniert und uns jetzt mit roten Bäckchen, schwitziger Haut und eben dem erhöhten Pulsschlag schützt (und ein bisschen ärgert, weil wir lieber frisch aussehen würden): Temperaturwechsel von Null auf Hundert kann es nicht. Deswegen wurden wir, sobald wir unser Seepferdchen-Abzeichen hatten, immer gewarnt, uns immer erst brav peu à peu abzukühlen und nicht mit einem Hechtsprung in den Eiskanal zu hüpfen. Macht für all die Sinn, die auch noch gerne was vom restlichen Sommer, Herbst und Leben hätten.

Für die Wasser-Puls-Abkühl-Variante gibt es schon mal 4 von 5 Kristallen, und ich fürchte, damit habe ich mein Puder, äh, Pulver, in Sachen bester Cool-Down-Tipp schon verschossen und werde mich gleich an die Fortgeschrittenen-Variante machen.

4 von 5 Eiskristalle

Und wenn da grad kein Wasser ist?

Die meisten von uns haben ja leider keine Standleitung zum nächsten Waschbecken. Es gibt da aber noch etwas, das den Puls permanent leicht ein minimales bisschen kühlt: Armbänder aus Naturstein! Ich habe meines in den letzten Tagen öfter aus rein optischen Gründen getragen. Bis ich realisiert habe, dass das tatsächlich ein klitzekleines bisschen kühlt.

Wer will, kann sich natürlich auch  richtiges Thermoarmband kaufen, nur sehen die halt nach Sehnenscheidenentzündung oder Skate-Schutz aus.

Ich habe mein Türkis-Armband übrigens vom Grenzenlos letztes Jahr. Tollwood und Läden, aus denen es nach Patchouli riecht, haben sowas auch in nicht übertrieben teuer. Und bei meinem selbst geknüpften, mehrlagigen sind die Steine auch alle echt. Aus dem Perlenmarkt in der Wintergasse. Wie passend!

Für den Effekt gibt’s 2,2147986 Kristalle, weil es nett aussieht, wird aufgerundet!

3von5 Eiskristalle

Man trage ein kühles Armband

Danke an Lisa von Meetshaus als Artikel-Anstosserin!
0

Auch interessant

1 Kommentar

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Required fields are marked *

*