Hej hej! Hast Du Dich schon gefragt, warum hier gerade so wenig los ist? Einige haben es. Und sich schon Sorgen gemacht und mich gefragt. Die Postings wurden in den letzten Wochen spürbar immer weniger, bis sie es sich auf dem Nullpunkt gemütlich gemacht hatten. Deswegen an dieser Stelle ein mini-kurzes Hej-Hallo-Und-Was-Gerade-Los-Ist. 

 

Hej! Warum ist es hier schon länger so ruhig?

Lasset die Ausreden beginnen: Es war Sommer.

Okayokay, Butter bei die Fische: Ich habe den Blog schlichtweg schleifen lassen, wollte lieber draußen sein oder unterwegs. Der Blog-Bock hatte ungünstigerweise auch gerade Urlaub und sich viel zu selten sehen lassen. Vermutlich war er mit Auxkvicät auf den kanarischen Inseln, und sie saufen dort ständig Gin Tonic.

Und seit ein paar Wochen rebelliert leider auch der Darm. So sehr, dass ich mittlerweile krankgeschrieben bin und mich im Bermudadreieck Bett, Couch und Klo befinde. Wenn Ihr Euch jetzt denkt „Hej igitt bäääh, über so etwas redet man nicht!“, habt Ihr wohl „Darm mit Charme“ verpasst. Man kann, ja sollte darüber reden! Medizinerin Giulia Enders macht vor, wie nett und lustig – und höchst interessant! – das sein kann.

 

Schlafen, Serien gucken & Schleimgrütze kochen

Um dem Bäuchlein Gutes zu tun, gibt es momentan Schonkost. Ausgerechnet ich, die immer begeistert „Ich esse alles!“ schreit, ernähre mich momentan von Wenig, das noch dazu nach Nichts schmeckt. Ich wackle zurück ins Bett, träume von richtigem Essen und renne drei Sekunden später … Ach, lassen wir das.

Die meiste Zeit verbringe ich also im halb liegenden Zustand. Und weil das fad ist und Schlafen nicht immer geht, mit Serien. Welche ich mir gerade nonstop reinziehe, ist fast schon wieder zu peinlich, als dass ich sie nennen könnte. Sie hat mit viel zu reichen, viel zu bunt angezogenen Kinder der New Yorker Upper East Side zu tun. (Team C und B) Ist aber sicher besser für die Genesung als das Gesplattere bei Preacher. Ansonsten ziehe ich mich für positive Gesundungs-Vibes Kinderbücher und -filme rein – wie Alles steht Kopf. Jaaa, der Animations-Film ist ab 0 Jahre. Dennoch – oder gerade deswegen! – ist er unendlich clever gemacht. Ich liebe ihn und ganz besonders die Zugabe „Rileys 1. Date“ auf der DVD. Immer, wenn ich den Film sehe, will ich meine Emotionen zeichnen. Soll ich mal? 😀

Zudem lese ich gerade Murakamis Hardboiled Wonderland und stutze alle drei Seiten über merkwürdige Übersetzungsfehler: „Sie holten sie und verbrachten sie“ und ähnliches. Groaaar – mein Bauch und ich beschweren uns in Stereo.

Und weil der Herbst den Winter schon wie einen uneingeladenen Gast halb versteckt hinter sich an der Hand herzieht, quäle ich mich mit dem Häkeln eines Zugluftstoppers herum. Oh weia, jetzt sind wir definitiv am Nullpunkt der Spannung angekommen! Willst Du lieber was wirklich Interessantes hören, das Dir eventuell sogar was bringt?

 

Aktuelle Lieblingsapp:
Build Your Palace

Es gibt da eine App, die momentan wortwörtlich meine ganze Konzentration erfordert: Build Your Palace. Kein Farmville, wie der Name vermuten lassen könnte, sondern ein toll designtes, ganz minimalistisches Spiel: Man muss sich wunderhübsch animierte Symbole merken. Chonologisch! Das geht am besten mit Mnemo-Techniken*. Ich denke mir dazu also wilde Geschichten aus; 18 Icons schaffe ich mittlerweile. Je mehr man sich merken kann, umso größer wird der Palast auf dem Start-Screen. Man kann es einfach so oder gegen die Zeit spielen.

 

Genug gelabert.
Wann gibt’s hier wieder was Neues?

Na: JETZT GERADE 😀
Immer wisst Ihr jetzt, warum es gerade so ruhig ist und mit welchen ruhigen Sachen ich mir die Zeit vertreibe. Ideen für den Blog notiere ich mir parallel ins neu erstellte Bulletjournal – ein Ding, über das ich Euch definitiv bald einen Artikel schreiben will. Das hat mein Leben schon positiv beeinflusst wie so manch anderes auch, was in letzter Zeit passiert ist. Es ist also theoretisch genügend da,  über das ich bloggen kann 🙂

Schaut also einfach immer wieder mal vorbei. Oder folgt Auxkvisit ganz gemütlich auf Facebook, Twitter oder Insta – da bekommt Ihr dann direkt die Info vor die Nase gespült, sobald es etwas Neues gibt. Vielleicht, wenn die Zugluft-Schlange fertig ist (ich schwanke noch zwischen Darm- und Ringellook). Und ich lasse da ab und zu ein kleines Lebenszeichen ab, vor allem auf Twitter, meiner Lieblingsplattform. Wem selbst das zu anstrengend ist, der braucht nur einmal seine E-Mail-Adresse bei „Bleib auf dem Laufenden“ eingeben. Dann wirst Du direkt per E-Mail benachrichtigt, sobald hier Neues online geht.

Bis dahin: Tee trinken! Ich tu’s auch.

Die auxkvisite Tasse auf dem Bild ist übrigens das Resultat des Keramik-Workshops beim IKEA-Event letzten Sommer.

 

Literatur & Quellen

*Erinnerungs-Techniken, zahlreiche Erklärungen, Beispiele und Definition auf Wikipedia

Haruki Murakami: Hard Boiled Wonderland und das Ende der Welt
btb Verlag, 13. Auflage (also meine Ausgabe mit den teils merkwürdigen Übersetzungen)

Giulia Enders: Darm mit Charme
ullstein Verlag

 

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2 comments

Antworten

Liebe Miriam,

wie schön wieder was von dir zu lesen, auch wenn sich das natürlich gerade weniger schön anhört. Ich wünsche Dir gute Besserung, dein Bingewatching wird es sicherlich richten (Team C.B. übrigens).
Zur Murakami-Übersetzung: ich hab mal bei einer Lokalzeitung im Ressort Polizeimeldungen hospitiert. Das war ganz schön öde, aber woran ich mich erinnern kann, ist der Polizeijargon: „Die Leiche wurde verbracht.“
Auf Twitter folge ich Dir noch gar nicht. Das muss ich dringend nachholen!
Salü aus Berlin,
Sandra

Antworten

Moin Sandra,
Danke! Es wird schon jeden Tag ein bisschen besser 🙂
Ach herrje: Wenn das bei Murakami Beamtensprech war, wundert mich nicht, dass ich das nicht verstanden habe. Das würde auch zum Inhalt der Geschichte passen. Da bin ich ja beruhigt, Danke für die Aufklärung 😊
Ich folg Dir schon fleißig zurück!
Bis denn dann

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