Den Wochenrückblick der KW 24 habe ich Euch unterschlagen. Da war das Highlight ja ganz eindeutig der Hinterhof-Flohmarkt im Bismarckviertel. Diese Woche wird es etwas schwieriger. Es gibt drei Highlights. Dreilights. Drighlights. Oder so. Übrigens bemühe ich mich heute, den Text mal extra schnell zu schreiben, aus Gründen. Mal sehen, ob das für mich wirklich klappt und ob Ihr den Unterschied bemerkt 😉 

Highlight #01 der KW 25: Ein Push fürs Augentraining

Da ich schon länger am Thema Augentraining dran bin, hat es mich sehr gefreut, diese Woche in der Augentraining-Gruppe auf Facebook (gegründet von Sebastian von Augentraining-Test) einen mir bis dahin unbekannten und wie ich glaube, sehr sehr wertvollen Link zu entdecken: Endmyopia. Danke, Sebastian!

So viel zum Sehtraining will ich jetzt noch gar nicht sagen, denn auch wenn ich auch schon seit Jahren an dem Thema dran bin, müht sich das Eichhörnchen sehr langsam. Und es gibt mehr Stimmen dagegen als dafür; man macht sich nicht unbedingt Freunde damit, wenn man sich dazu bekennt („Spinnst du?“, „Geht nicht!“, „Aha?!?“). Aber da ich mich von sowas nicht abhalten lasse und selbst erste, kleine Erfolge wortwörtlich sehe, bleibe ich dran.

Wenn Ihr ein Problem mit alternativen, ganzheitlichen Gesundheits-Themen habt, weiter zu Highlight Nummero Zwei. Da gibt es süßen Katzen-Inhalt. Ist doch auch was, da ist man dem vermeintlichen Eso-Geschwafel dann auch nicht böse, oder? Eigentlich ist das eh viel mehr Biologie. Anatomie. Aber was weiß ich schon.

Wer sich grundsätzlich auch für das Thema interessiert, der kann folgende Namen googeln, die alles Wissenswerte dazu geschrieben haben. Allen voran Dr. Bates, der „Urvater“ des Sehtrainings (an deutsche Publikationen zu kommen ist aber schwer bis unmachbar; tatsächlich finden sich die meisten Augentraining-Seiten im angelsächsischen Raum). An ihm orientieren sich die meisten anderen Autoren: Janet Goodrich und Leo Angart würde ich da besonders erwähnen. Interessant sind sicher auch die „Eselsweisheiten“ von Norbekov, der aber mehr einen philosophisch-psychologischen ganzheitlichen Aspekt diskutiert.

 

Augentraining WTF? Eine Mini-Erklärung

So ein nerviger Passus ist da leider immer nötig: Folgendes tue ich persönlich für meine Augen, ohne eine Garantie zu haben, dass das funktioniert. Ich will hier nicht zum Nachahmen anregen, weil da jeder für sich heraus finden muss, ob und was er machen will. Ich bin nicht in der Position, da Anregungen geben zu können. Ich erzähle nur, was ich mache. Und warum (=angelesenes Wissen; Schulmediziner mögen es „Blödsinn“ nennen). Optiker lachen einen aus, wenn man was von Augentraining sagt. Der Fielmannmann meinte etwa: „Wollen Sie auch Ihre Nase trainieren?” Nee, danke. Die Augen reichen mir!

 

Die 20/20/20-Regel:

Wenn ich den ganzen Tag am Computer sitze, dann schaue ich alle 20 Minuten für mindestens 20 Sekunden auf ein Objekt, das mindestens 20 Meter entfernt ist. Aber ohne wie die Schlange Ka zu starren: Trägt der Baum im Park Blüten oder Früchte? Wie sehen seine Blätter aus? Wo endet dieser eine Ast, wo beginnt er? Und so weiter. Ich erlaube meinen Augen zu wandern, erkunden, locker zu werden. Zugegeben, oft denke ich mir: Was interessiert’s mich, wie der Baum genau aussieht? Aber da liegt der Hund leider auch begraben. Sehen hängt – das habe ich für mich herausgefunden – stark mit Sehen-wollen zusammen und damit, wie stark ich mich auf den Moment einlasse. Wenn’s mich nicht interessiert, was interessiert’s dann mein Gehirn? Denn das gehört beim Sehen ja auch nicht unwesentlich dazu. Mehr dazu gleich.

computer_c_auxkvisit
Am Rechner sitzen macht schon echt Spaß, aber ständig draufglotzen ist auch nix.

 

Blinzeln ist auch gut.

Ich blinzle viel zu wenig vorm Computer. Und wundere mich dann über trockene und müde Augen. Also blinzle ich manchmal wie eine Bekloppte. Locker. „Schmetterlings-Flügelschläge“ nennt es Norbekov ganz poetisch. Augentraining ist immer ohne Gewalt!

Vom Rechner bzw. allzu viel Zeit davor sollte man sich lieber fern halten. Geht als Grafikdesigner & Bloggeuse sehr gut. Aber ich will mich disziplinieren und die Zeit am Computer (im sogenannten „Nahbereich“) reduzieren. Deswegen der Versuch mit dem Schreiben im Schnellverfahren. Für mehr Zeit in der Natur, zum Beispiel im Allgäu. Siehe letzter Punkt. NICHT!

 

Training für die Augen?

Wo ich schon beim Computer bin: Niemand wundert sich, dass er Rückenprobleme bekommt, wenn er in der Arbeit nonstop sitzt.

Es gibt da so ein Prinzip, das sich Anpassung nennt (um genau zu sein SAID Prinzip, Specific Adaptations to Imposed Demand). Der Körper passt sich dem an, was er ausgeliefert wird. Das ist ein gigantisches wie problematisches Prinzip gleichermaßen. Es passiert nicht von heute auf morgen, aber allmählich. Das sehen wir Leute mit Büro-Jobs, wenn unsere Rücken- und Bauchmuskulatur irgendwann nachlassen. Aber auch, wenn wir zum Beispiel an den Fingern Schwielen vom Gitarrespielen oder Klettern bekommen. Dann treiben wir Sport oder kaufen einen Bimsstein.

Aber wieso meinen wir, für die Augen nichts tun zu können? Weil wir ja eine Brille aufsetzen können – aaaaaaaah! Und wenn die Lösung für eine Sportverletzung ist, immer Krücken zu tragen, machen wir das auch? Lieber nicht, oder? Also ich nicht. Ich will selbst aktiv werden, selbst etwas tun, nach dem Motto: Warum sollten die Augen etwas anderes sein als alles andere in meinem Körper? Wenn ich da auch nur ansatzweise selbst etwas tun kann, will ich das machen. Und wenn es erst mal nur dazu dient, den Fortschritt der Dioptrien zu stoppen. Was bislang auch geklappt hat: Von knapp -3 bewege ich mich jetzt so um die -2. Aber alles unerwiesener Hokuspokus, das kann auch reine Tagesschwankung gewesen sein. Aber stop: Schwankung? Warum schwanken Dioptrien? Sind die nicht fix? Wenn die schwanken können, warum kann ich dann nicht zu noch mehr Schwankung selbst aktiv beitragen?

Zugegeben ist das Augentraining – ich nenne es lieber Sehtraining – weniger Mucki-Training als vielmehr ein (wieder) bewusster Umgang mit den Augen. Es ist somit viel schlimmer, weil ich mich noch viel mehr disziplinieren muss. Es beutet, falsche Angewohnheiten abzulegen. Was für mich auch das Ablegen der Brille bedeutet.

 

brille_c_auxkvisit
Auxkvisit mit Brille, die sie hasst. Da, anfangs, fand sie sie noch cool. Ich spreche in Absicht in der dritten Person, weil ich mich nicht als „Brillen-Mädchen“ identifizieren kann. Konnte ich nie.

 

Ich lasse die Brille daheim und beim Spazierengehen in „sicheren“ Gebieten öfter mal weg.

Nein, in unbekannten Arealen Auxburgs oder im Urlaub in Hamburg demnächst möchte ich nicht ohne Sehhilfe herumlaufen. Da muss ich erkennen können, was auf dem Straßenschild steht. Und ich will alle schönen Gebäude und Menschen knackscharf sehen. Aber wenn und wo ich mich sicher fühle, spricht für mich nichts dagegen, die Brille mal wegzulassen. Meine Augen sollen selbst wieder etwas tun. Und es ist auch interessant sich bewusst zu machen, wie die Welt/die Wahrnehmung ohne Sehhilfe ist, wie man sich damit fühlt.

Vorm ersten Mal ohne Brille rauszugehen hatte ich schon ziemlich Angst: Würde ich dann nicht gegen jeden Laternenpfosten laufen oder Menschen nicht mehr erkennen?

Nein. Ich bin gegen kein Auto gelaufen. Kurzsichtig zu sein heißt ja nicht nichts zu sehen, sondern ab einer gewissen Entfernung alles wie durch einen Weichzeichner. Klaro: Würde ich Auto fahren oder müsste ich schweres Gerät bedienen, hätte ich da brav meine 100% Sehhilfe drauf. Alles andere wäre einfach nur bescheuert.

Der klare Nachteil ist, dass ich dann doch ziemlich erschrecke, wenn ich daheim mal wieder Brille trage und sehe, dass ich schon vor mindestens drei Tagen hätte staubsaugen müssen. Oder wenn ich draußen in Auxburg statt Augen nur dunkle Batzen sehe. Versuch mal damit zu flörten. Geht nicht.

Update am 23.7.: Weil ich mittlerweile mehr mit dem Prinzip von endmyopia arbeite, trage ich wieder häufiger Sehhilfe, allerdings nur mit der jeweils nötigen Stärke – und dann einen Hauch schwächer. Ich hantiere momentan mit 3 Brillen herum: Einer mit fast 100% für draußen, einer ganz leichten vorm Computer und einer alten Brille, die sich irgendwo dazwischen befindet für z. B. Hausarbeit. (Die ist auch zu hässlich, um so irgendwo anders zu tragen 😉 )

Die Herausforderung besteht nun darin, die minimale (!) Rest-Unschärfe durch bewusstes Zutun (erst mal quasi reine Willenskraft, weil man das Muskeltraining als solches nicht spürt) in 100% Schärfe zu verwandeln („Active Focus“). Gehirn und Augen brauchen einen Stimulus, so endmyoptia. Sieht man alles unscharf, verschwindet dieser, und das Gehirn hat keine Ahnung, was es mit der weichgezeichneten Wolke anfangen soll. Macht Sinn.

 

Ich lasse das Gehirn machen.

Natürlich habe ich eine Brille und Kontaktlinsen. Indem ich die trage, gönne ich mir nicht nur knackscharfe Bilder, sondern auch meinem Gehirn immer wieder „Futter“, wie etwas scharf aussieht. Das braucht diese Information ja von außen und kann sie nicht selbst zaubern.

Ich kann nicht erwarten, aus einem unscharfen Geschwurbel plötzlich etwas scharf zu erkennen. So esoterisch ist Augentraining nicht, dass da kleine Einhörner angeflogen kommen, die einen mit ihrem Zauberhorn anstubbsen und plötzlich 100% Sehschärfe schenken. Es ist knallharte Arbeit. Und die besteht aus dem Teamwork von Augen und Gehirn (dem visuellen Cortex).

Bates spricht daher gerne davon, dass Sehen viel mit Erinnern zu tun hat. Etwas angucken, die Augen schließen, die Erinnerung hochsteigen lassen, sich wundern, wie viel detailreicher es ist, als man es bewusst wahrgenommen hat – und dann erschrecken, wenn man die Augen wieder aufmacht und sieht, dass diese Details echt da sind. Das hat schon was! Man sieht, was man vorher wortwörtlich übersehen hat. Weil man in Gedanken wo anders war – oder was auch immer. Es ist manchmal echt spooky, das Sehtraining. Dieses Augen-zumachen und Erinnern praktiziere ich gerne, wenn ich Zeitschriften lese. Vollseitige detailreiche Bilder bieten sich dafür prima an. Schwer ist dabei aber, den Verstand abzuschalten und nicht Erinnerungen zu erzwingen. Der Verstand ist manchmal so ne Bitch. Hier kommt es darauf an, einfach den Körper machen zu lassen. Der kann – und weiß! – oft mehr, als wir ahnen.

Manchmal funktionieren diese Übungen aber auch so gar nicht. Dann versuche ich ganz schnell, mir keinen Stress zu machen. Der hilft da nämlich auch nicht weiter, im Gegenteil.

Ich muss lernen, die Augen selbst machen zu lassen. Stressfrei. Ich darf mich und meine Augen nicht zwingen, alles auf einmal scharf sehen zu wollen – das geht anatomisch ohnehin gar nicht. Passiv wie das Hören soll das Sehen aber natürlich nicht sein, aber eben locker und ungezwungen, so aktiv und bewusst, dass ich keinerlei Anstrengung damit verbinde. Ja, es soll sogar Vergnügen und Spaß machen, betont Janet Goodrich immer wieder. Deswegen redet sie auch lieber von Sehspielen. Ihr Buch wäre so wunderbar, wäre es nicht so infantil illustriert.

Auxkvisit unterwegs in München am 8.11.2015
Ohne Brille wäre das mit etwas Glück „Dreiviertel Irgendwas“. Tauben? Wo? Ach so.

 

Ich lasse die Brille immer beim Lesen weg.

Irgendwann ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: Die beim Augenarzt bzw. Optiker haben mir eine Sehhilfe für 100% gegeben (damit ich z. B. Autofahren kann, was ich nicht kann, aber das ist ein anderes Thema). Ein Buch liegt aber nicht so weit von mir entfernt wie der Baum, gegen den ich eventuell rasen könnte. Im Bereich von ca. 30 cm sehe ich selbst scharf. Warum also da Brille tragen? Aus Gewohnheit vielleicht, weil ich das Ding auf der Nase schon gar nicht mehr bemerke. Nötig ist sie da aber nicht, zumindest bei mir mit meinen roundabout -2 dpt nicht.

Ich bin sauer, dass mir das nie ein Augenarzt oder Optiker gesagt hat. Ich bekam meine erste Brille „natürlich“ (warum eigentlich?) ohne Gebrauchsanleitung. Wäre aber gut! Stattdessen bekommt man das Gefühl vermittelt, fortan auf das Ding angewiesen zu sein: „Hier, Ihre Brille, Problem gelöst! Wenn sie Sie stört, können Sie ja auf Kontaktlinsen umsteigen. Oder lasern.“ Traurig, weil gerade das ständige 100%-Brille-Tragen die Kurzsichtigkeit noch schlimmer machen soll, glaubt man den ganzen Augentrainings-Theorien.

Gaaaanz früher soll es so gewesen sein, dass man Brillen nur vorübergehend verschrieben bekommen hat, zu Therapie-Zwecken quasi. Und dann hat sie der Arzt wieder einkassiert. Und dann haben sie gemerkt, dass man mit den Brillen gut kassieren kann. Klingelt da was? Auf jeden Fall die Kassen.

 

Was ich nicht mehr hören kann:

Ich liebe auch sehr den Satz „Ihre Augen müssen sich an die neue Brille anpassen!“. Das bekam ich jedes verfickte Mal – ich entschuldige mich – zu hören, wenn ich die neue, stärkere Brille vom Optiker geholt habe. Warum bitteschön soll sich mein Körper an ein Hilfsmittel anpassen? Für mein Gefühl stimmt da etwas ganz eklatant nicht. „Joar, der Rollstuhl ist mega unbequem, so eine Sitzfläche aus Holz ist nicht so angenehm, aber warten Sie mal ab, irgendwann spüren Sie den Schmerz nicht mehr, dann sind Sie den gewohnt.“ Das mag enorm übertrieben klingen, ist es für mein – angelesenes – Wissen aber nicht. Vielleicht irre ich mich aber auch total und all die Autoren. Brille oder Kontaktlinsen tragen ist die einzige Lösung.

Will ich aber nicht.

 

Ich habe jetzt mehrere Brillen.

Macht Sinn. Nicht?! Leider schon: Auch wenn ich langfristig von der Brille wegkommen möchte (ein hehres Ziel, ich weiß), kann ich jetzt ja nicht ständig wie ein Blindfuchs herumlaufen.

Aber unterschiedliche Distanzen erfordern unterschiedliche Dioptrien, erklärt endmyopia auch so schön.
Für die Arbeit (iMac, 60cm entfernt) habe ich seit einiger Zeit eine schwächere Brille und wechsle jetzt ständig wie eine Bekloppte zwischen Fern-Brille, Nah-Brille und Nicht-Brille herum. Meine Kollegen dachten sicher alle, jetzt begönne bei mir die Altersweitsicht. Kennt man ja sonst nur von denen, dass die zwei Brillen haben. Aber nein. Meine Brillengläser sind einfach unterschiedlich stark.

Was ich bei endmyopia mega-interessant finde ist der Ansatz, immer Kontaktlinsen zu tragen und eine Weitsicht-Brille bei Arbeiten im Nahbereich, um da die 100% Sehschärfe auf das dafür eigentlich nötige Maß zu reduzieren. Hätte ich nicht so ein Problem mit trockenen Augen, würde ich das gerne mal länger testen.

 

Hah. Typisch. Ich sage Mini-Exkurs, und dann das! Ich könnte über dieses Thema aber auch endlos schwafeln, wenn man mich lässt. Darf ich sonst nie, weil das nicht viele wissen, dass ich das überhaupt mache. Und ich drücke es auch sonst keinem aufs Auge.
Hier habe ich aber meinen Spielraum. Und Ihr habt es jetzt abbekommen. Pardon. Die weiteren Highlights folgen knapp & knackig! So knackig wie die Sicht mit 100% Sehschärfe. 

 

Highlight #02: Cat-Attack!

Donnerstag Abend wurde ich auf dem Heimweg von der Arbeit von einer schmusewütigen Tigerkatze überrumpelt. Wir kennen uns schon vom Sehen. Diesmal hat ihr das Köpfchen-Streicheln nicht gereicht – plötzlich hatte ich eine schnurrende Wärmeflasche auf meinem Schoß. Auf der Straße. (Eine ruhige. Straße. Nicht Katze.) Nach ungefähr sieben Minuten Streicheln und Kopf-an-Wade-Stoßen (sie an meinen) verpasste sie mir sogar einen Liebesbiss. Öhömm. Ich habe im Liebesrausch gleich Bilder auf Twitter, Instagram und Facebook gepostet. Aber die ist einfach auch viel zu hübsch!

Einen Tiefpunkt hat mir übrigens der Nagellack im Bild beschert: Der verfärbt die Nägel. Hatte ich in der Form noch nie, nicht mal bei schwarzem. Also Hände weg vom Naughty Nautical von Essie, oder Unterlack benutzen! Wie krieg ich den Grünstich jetzt wieder weg? Zitronensaft? Ich will nicht den restlichen Sommer aussehen wie eine Wasserleiche.

 

Highlight #03 am Samstag: Ne prima Hochzeit im Allgäu

Von einer Hochzeit von Freunden gibt es keine Bilder, weil privat. Es ist also per Internet-Definitionem niemals passiert. Also: Ich war auf keiner wunderbaren Hochzeit im Allgäu, die nicht am Waldrand lag und bei der keine hundert lieben Leute waren. Es war nicht rührend und die Musik war nicht gut. Ich habe nicht getanzt und werde in den nächsten Tagen nirgendwo Stroh-Reste in meinen Sandalen, Klamotten oder irgendwo in der Wohnung finden. Ich sage nicht DANKE an die beiden Eheleute (huh, klingt das nicht offiziell!) und sende keinen Gruß an die, die da auch nicht waren und hier eventuell nicht lesen.

 

Abschließend gesagt

Ich habe nichts mit der Augentraining-Seite zu tun. In der Tat muss ich mich selbst noch komplett durchlesen. Für mich erscheint diese Seite die Trasportation Bates’schen Gedankenguts nach 2016 zu sein, um aktuellste medizinische Erkenntnisse bereichert und das noch dazu locker, amüsant und ganz ohne Eso-Touch geschrieben. Und nein, mit Herrn Bates bin ich nicht verwandt. Und kein Profi in Augendingen. Mir liegt das Thema nur sehr am Herzen, zumindest für mich selbst. Ich möchte gerne, dass das Bewusstsein bekannt wird, dass man selbst bewusst etwas für seine Augen tun kann. Vielleicht. Ob es funktioniert, weiß ich auch nicht – abgesehen davon, dass sich meine Dioptrien und mein allgemeines Sehbefinden verbessert haben. Kann aber auch reine Einbildung sein.

Augentraining ist nur für Leute mit Sehschwächen gedacht und nicht für ernsthafte Augenerkrankungen. Euer Augenarzt Eures Vertrauens und so, Ihr wisst schon. Im Zweifelsfall fragt ihr den oder Euren Lieblings-Optiker, ob Augentraining was bringt. Rechnet aber damit, dass die einen Lachanfall bekommen. Die allermeisten Leute finden das Thema nämlich bescheuert, unmöglich und einige sogar – wohoo! – gefährlich. Ist es aber nur, wenn man verantwortungslos mit seinen Augen umgeht. Und wer sich in Augentraining einliest, wird schnell merken, dass es da ums pure Gegenteil geht: Um Eigenverantwortung. Amen. Ende.

Auch interessant

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Required fields are marked *


*