Neben Parfums muss ich mich in einer Sache süchtig bekennen: Ich bin ihr verfallen, schon längst, ach was: Auf ewig! Sie begleitet mich ständig, ich konsumiere sie jeden Tag – und das reichlich. Ohne dass Ihr das mitbekommt, deale ich mit ihr sogar hier in diesem Blog. Tatsächlich nehmt Ihr sie jeden Tag zu Euch und gebt sie auch ständig weiter. Ja, ich bin mir sicher: Einige von Euch sind schlimmste Junkies.

Die deutsche Sprache hat Wunderbares zu bieten: Lautmalerei (Onomatopoesie) zum Beispiel, die alles erklärt, ohne dass man das Wort an sich verstehen muss: Kratzen. Grollen. Fluffig. Sagt das nicht schon alles? Einige konnten mit unserer Sprache umgehen wie wahre Meister, ganz einfach, weil sie welche waren: Johann Wolfgang von natürlich. Georg Trakl. Rainer Maria Rilke. Erich Kästner. Michael Ende. Und so unendlich viele mehr.

Heute gibt es nur noch wenige gute Dichter, aber davon reichlich. In der ersten Klasse Deutsch gelernt zu haben und einen Crack von Photoshop zu besitzen ermöglicht viel zu vielen Leuten, ihren verbalen Dünnschiss auf unterbelichtete Sonnenuntergänge zu platzieren. Nun bin ich leider nicht nur sprachverliebt, sondern auch Grafikdesignerin. So ein Ding in meine Timeline gespült zu bekommen, wirkt sich folgendermaßen auf mich aus:

  1. Ich verschlucke mich an meinem Kaffee.
  2. Ich nehme schnell einen großen Schluck …
  3. … und spucke auf den Monitor.
  4. Mit etwas Glück verabschiedet sich jetzt der iMac auf ewig.
  5. Wenn ich die grässliche Gedicht-Grafik doch wieder sehen kann, entabonniere ich denjenigen, der es gepostet hat.
  6. Ich putze meinen Monitor.
  7. Ich bekomme in der Zwischenzeit die nächste „Grafik“ mit schlauem Spruch serviert und melde mich bei Facebook für immer ab, weil das ja so einfach geht.

Ahnt Ihr schon was? Es ist mal wieder Zeit für einen nicht zu ernsten Text, in dem ich mich ausführlich im Strahl auskotze: Auxkvisit hasst/liebt: Poesie, die keine ist.

 

Jeder liebt Poesie. Auxkvisit nicht. Zumindest nicht die.

Das, was auf Facebook und Co teilweise als „Poesie“ kursiert, diese allseits bekannten Sprüchlein auf erbärmlichen Grafiken, sind in erster Linie platte Aussagen. Das ist noch Euphemismus. Nennen wir die Teile lieber Plattitüden. Wobei das eine Beleidigung für echte Plattitüten ist. Mit einem Slimani-Grinsen dekoriert, ein paar Herzchen-Emojis hier und Follower-Geschleime da lässt sich aus einem „Das wichtigste ist das, ihr eurem Herzen folckt!“ schnell etwas fabrizieren, das 289423840928590285 Likes kassiert. Das Gute oder vielmehr Schlechte ist: Die, die das gut finden, haben auch kaum eine Ahnung von der Sprache, in der der schlaue Satz geschrieben wurde.

 

Total überbewertete Faktoren in der Poesie, die keine ist

Rechtschreibung & Grammatik

Die sind ja auch total überbewertet und diskriminierend. Wir wollen keine Legastheniker ausschließen, die ihr dichterisches Talent entdeckt haben. Die sind immer noch tausendmal nobelpreisverdächtiger als der omnipräsente Bullshit auf Facebook.

Sich schriftlich auszudrücken ist ein wunderbar reinigender, kreativer Prozess – für ausnahmslos jeden. Ich würde mir niemals anmaßen, jemandem auch nur ansatzweise zu verbieten, sich im Schreiben kreativ auszutoben. Dafür haue ich selbst viel zu oft Buchstabendreher rein oder übersehe falsch stehengebliebene grammatikalische Endungen, wenn ich einen Text achtmal redigiert habe. Aber wenn man seine Texte veröffentlichen will, gibt es zwei empfehlenswerte Sachen:

Zum einen wäre da die automatische Rechtschreib-Korrektur, die mittlerweile in jedem Gerät integriert ist, und das leider nicht zu Unrecht. Die Programmierer, selbst alle eher in Mathe als in Deutsch talentiert, fanden es praktisch, wenn der Rechner selbst den Rotstift zückt. Nur zu doof, dass die Maschinen selten im Kontext lesen und somit einige Fehler übersehen. Zum anderen sollten die, die wissen, dass sie in Deutsch gerade nur so mit Ach und Krach keinen 5er kassiert haben, vielleicht doch lieber jemanden Korrektur lesen lassen, der ein miminales bisschen besser ist als sie. Das Dumme ist nur: Diese Poeten halten sich für den/die/das Beste und sehen dafür keine Notwendigkeit.

Also: Was sage ich da. Vergesst das alles.

Weil das wäre dann ja nicht mehr autentisch und darauf kommt, es doch an.
Du mußt einfach, dein Herz sprechen lasssen. Der Rest ist total, egal.
Dass ist doch total diskriminierend wenn nur, die schreiben dürfen die das, auch können!!!!!!!!!

Abgesehen davon darf ich mich heute eh nicht lustig machen über Fehler in Blogartikeln, weil ich gestern aus Knut einen Knud gemacht hatte. Hoppla. Knut da oben, flauschiges Bündel auf fluffigen Wolken, es tut mir ja so leid!

 

Wahre Liebe?

 

Zeichensetzung

Manche verwenden niemals Kommas weil die total überbewertet sind und aus einem schön langen Satz der so lang ist wie eine Anaconda ein so unschön verkrüppeltes viel zu kurzes Etwas machen ja ein Würmchen das dann keinen mehr beeindruckt wenn er es liest.

Und, dann gibt es, die die so viele, Zeichen setzen dass, man nicht, weiß wie man, den Satz jetzt, zu verstehen. Hat. Nicht.

Alles total okay und kein Problem. Nobody`s perfekt.

Das war eben der so ziemlich fälscheste Apostroph, den es für diesen Zweck überhaupt gibt und ja, fälscheste gibt es nicht, in dem Fall aber schon. Es muss nicht alles eine Doktorarbeit sein. Aber wer sich mit seinem Geschreibsel an die Öffentlichkeit wendet, der sollte an eines denken. Pardon, an einen oder eine: Den Leser oder die Leserin. Die Lesenden. Das Geschriebene sollte Substanz haben – oder wenigstens Freude machen.

Vor Fehler nur so strotzende Texte haben etwas von einem vorzeitigen Samenerguss: Hauptsache, es ist raus; Hauptsache Erleichterung – aber für den Rezipienten ist es höchst unbefriedigend.

Das da so viele Fehler stehen macht,
wirklich überhaupt nichts das ist, total egal.
Wenn Du fünfmal formatierst, fehlt das auch weniger auf.

Als kleiner Typonerd, der ich berufswegen einfach sein muss, bekomme ich zudem physische Schmerzen beim Anblick falscher Anführungszeichen. Also die Dinger auf der 2-er-Taste, vergesst sie oder betet, dass Euer schlaues Programm die von selbst in die richtigen konvertiert. Und… vor die Ausslassungszeichen… gehört eigentlich… ein Leerzeichen. Bei Schnelltipperei ist das noch gerade so zu verschmerzen. Ebenso beliebt sind – immer wieder oft gesehen – Gedankenstriche, die keine sind. Und dann wäre die vor allem von Susi’s und Manni’s so oft geliebten Deppenapostrophen, die in diesem Fall zumindest rein typographisch die richtigen wären. Wann’s die braucht ist’s nicht immer gan’z klar.

Aber zurück vom Detail zum großen Ganzen.

 

Das Bild zum Wort

Die Zutaten für ein poetisches Posting mit Text/Bild sind ganz einfach.

Du nimmst

  • einen Sonnenuntergang oder ein anderes schönes Motiv aus der Natur, wahlweise auch Robbenbabies,
  • eine weiße Schrift,
  • setzt alles versal (in Großbuchstaben), weil das besonders gut lesbar ist,
  • und bastelst noch einen hübschen Rahmen darum herum.

Fertig!

Wenn man die Schrift nicht gut lesen kann, kein Problem: Verpass ihr einfach eine Kontur. Oder ein Shiny Shiny Bling Bling oder einen Schatten. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Im schlimmsten Fall kommt das Nichts und frisst Dich auf. Hoffentlich. Bitte. Ich hoffe, Gmork schaut kurz vorher auch noch vorbei. Selbst das wäre noch zu wenig Strafe dafür, was Du mit unserer wunderbaren Sprache anstellst. Und mit Schriften. Und Bildern.

 

sad-c-auxkvisit

 

Aber zum Wichtigsten: Dem Inhalt!

Das ist fast so einfach wie mit dem Hintergrundbildchen: Belangloser Kram, den einfach jeder schön findet – Deine Mutter! – funktioniert immer. Oder Du machst voll einen auf Melanko … Me … Melatonie … Melanie … oder so. Du bist halt voll traurig, weil die Welt schon wieder total gemein zu Dir war.

Die besten Ideen kommen Dir vermutlich auf dem Klo: Wenn Du da zu lange sitzt – Verstopfung ist schon wirklich etwas Unangenehmes – steigen die Gase im Darm eben hoch. Darm mit Charme hast Du ja leider nie gelesen, weil Du Lesen generell für überbewertet hältst. Lieber schreibst Du selbst. Unser aller Problem ist jetzt aber leider, dass Du diese Dämpfe in Deinem Hirn für Musenküsse hältst. Zu aller Unglück liegt auch noch ein Notizbüchlein auf dem Bildzeitungs-Stapel neben Dir und Du notierst Dir all Deine Erkenntnisse. Oder Du machst ein paar Notizen in Evernote, nachdem Du getwittert hast, Dass du gerade mit Verstopfung auf dem Klo sitzt. Nachdem endlich was in die Schüssel geplumpst ist, rennst Du – ohne Dir die Hände zu waschen, das dauert auch viel zu lange, Kreativität muss man umsetzen, wenn sie einem ins Hirn scheißt, äh, schießt – zu Deinem Desktop und veröffentlichst Dein Gedicht. Es kann einfach nur so ablaufen; anders kann ich mir Deine Werke nicht erklären.

Du kannst auch einfach bestehende Inhalte und Aussagen nehmen und Dich wie Grumpy Copy Cat aufführen. Nimm einfach ein Zitat von Goethe, das bemerkt keine Sau, wenn Du seinen Namen dann weglässt. Den kennt keiner, außer von diesen lustigen Filmplakaten, auf denen sein Name wenigstens mal richtig geschrieben ist. Oder so. Ist ja egal.

Wenn Du ein ganz ausgefuchstes Kerlchen bist, versuchst Du sogar, ein bisschen zu polarisieren. Vergiss nur die ;))))))) dahinter nicht. Vorsichtshalber. Mit „Meine Lieben/Süßen“ zu Beginn hast Du in jedem Fall die Versicherung abgeschlossen, dass Dir jeder wohlgesonnen sein wird.

 

Deine Lieblings-Themen

Dann kannst Du Dich an den üblichen Themen versuchen. Was immer funktioniert:

  • Die Welt ist ja so scheiße. Außer Du, Du hast alle total (!!!!!111!!) durchschaut.
  • Alle Menschen sind so gemein. Außer Du, Du bist der einzige mit Emotionen.
  • Menschen in Beziehungen verletzen Dich jedesmal. Aber Du, Du verletzt natürlich nie jemanden.
  • Die Welt wäre ja so viel besser, wenn sich alle auf die wesentlichen Werte zurück besinnen. Das checkst aber nur Du. Die wesentlichen Werte sind natürlich Deine.
  • Es zählt nur die Liebe. Liebe. Liebe. Liebe. Leider bist Du der einzige, der das kapiert und der einzige, der dazu fähig ist, aber auch nur, wenn Dir Dein Geliebter Honig ums Maul schmiert, so wie Deine Follower.

Damit erreichst Du all die, die genau so denken, also mehr als 80 % aller Internetnutzer. Das macht Dich aber schon wieder voll traurig, weil du ja die 100 willst.

 

Deine Tonality

Du bist natürlich unfassbar tiefgründig. Am einfachsten geht das, wenn Du Dich der ursprünglichsten aller Emotionen bedienst: Trauer, Enttäuschung, Kränkung – ach was, nimm am besten gleich Weltschmerz und steck eine Kirsche drauf. Schwarzkirsche, natürlich!

Dein Rumgesülze und -jammere ist dabei natürlich nicht pessimistisch, sondern realistisch.

Du bist eben der Einzigste, der das Universum voll durchschaut hat 🙂 👍

Du weißt es besser als alle anderen und klärst sie jetzt darüber auf. Damit sich die anderen nicht blöd fühlen, klicken sie „Gefällt mir“ oder „Love“, verletzte Seelen nehmen das Smiley, das ein wenig weint. Und dann weint Ihr alle zusammen ein bisschen. Andere lesen Euer Geheule drei Sekunden lang und haben wenigstens mal wieder herzhaft was zu lachen.

Du teilst Dein ganzes Leid eben gerne mit der Welt, wobei Dir ihre wahre Reaktion egal ist. Mit Wahrheit hast Du Dich schon lange nicht mehr beschäftigt und sie aufgegeben, als Du drei Jahre alt warst. Vielleicht hat auch Jenny im Sandkasten zu doll mit der Schaufel auf Deinen Kopf gehauen. Jetzt sammelst Du nur noch Likes, weil die nicht weh tun: Sobald Du mehr als 1.500 davon hast, fühlst Du Dich auch ein kleines bisschen besser. Voll easy! Also machst Du schnell die nächste Grafik und überlegst Dir auf dem Klo den nächsten schlauen Gedanken. Pfffffzt. Oh. Heute wenigstens mal Durchfall. Vielleicht schreibst Du dabei sogar ein bisschen von der BILD ab oder lässt Dich von diesem schönen Lied von Helene Fischer inspirieren, das in Deinem Badezimmerradio läuft. Du hast schon Deine Quellen, die dich inspirieren!

Das Praktische ist: Weil Du so beschäftigt bist mit Deinen Gedichten und derbe romantischen Grafiken, wirst Du nie in Verlegenheit kommen, Dich tatsächlich mal in Ruhe mit Dir selbst beschäftigen zu müssen. Das wär ja voll pervers. Dann könntest Du vielleicht bemerken, warum Du alle zwei Wochen das Gleiche thematisieren musst. Dass Du eben doch Muster hast und nicht so glattpoliert bist, wie Du es immer gerne wärst. Die Stille tief in Dir drin würdest Du gar nicht erst aushalten. Und was Du dann zu hören bekommst.

 

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Deine Publikationen.

Gedanken zu veröffentlichen, weil sie aus dem Innersten kommen und sich wahrhaftig anfühlen, ist so 1721. So was braucht heute kein Mensch mehr.

Erstell Deine hübschen, romantischen, ehrlichen, authentischen Grafik-Gedicht-Kombos ruhig mit Copy und Paste und hau die alle zwei Wochen wieder ein total Ähnliches raus. Wegen der Aufmerksamkeitsspanne Deiner Leser, die irgendwo zwei Punkte unter der eines Hamsters liegt, merkt das eh keiner. Und selbst wenn: Dir passiert eben immer das Gleiche im Leben. Immer der gleiche Dreck. Die Menschen sind alle so böse. Außer Du 🙂 Und Deine Follower 🙂 🙂

Ihr seit die Einzigsten, die das Leben verstanden haben.

Und deswegen heult Ihr Euch gegenseitig zu und versichert Euch gegenseitig, dass Ihr die einzig Schlauen auf diesem Planeten seid und alle anderen Idioten und shart Euer Wehleid mit der ganzen Welt.

Und Du bist so true. Als Allereinzigster. Und deep.

Oder einfach ein Depp.

 

 

Deine Intention.

Likes.

 

Deine Rettung.

Kaum möglich, aber Du könntest es mal damit versuchen: Einen echten Sonnenuntergang anschauen, dabei das Handy weglegen, die Klappe halten und schauen, was dann passiert. Neinneinnein, nicht den Leuten neben Dir. Neinneinnein, das ist nicht die, die  Du neulich auf Tinder gesehen hast. Ob Du rübergehen sollst? Neinneinnein, Du musst Deine deepen Gedanken notieren. Oder besser gleich diktieren. Mit so einem schönen Mimimi-Ton. Sonnenuntergang, oh, wo ist der hin? Weg. Scheiße.

Sag ich doch. Es geht nicht.
Du kannst es aber gerne morgen wieder probieren!

 

Auxkvisit will auch mal 🙂 🙂

Mir geht es nur um die Likes und deswegen will ich jetzt auch mal so eine schöne Grafik, machen und das passende Posting dazu damit ich die Klicks und Likes und Reaktionen darauf bekomme. Ist aber okeh oder :)))))

Ich möchte gerne das, Ihr das Bild teilt aber dann bitte immer, mit Verweis auf AUXKVISIT weil die vier Copyright-Hinweise reichen auf, keinen Fall. Ich möchte euch ganz tief aus meinem allertiefsten Herzen sagen das, es mir so sehr am Herzen liegt, das, ihr das AUF KEINEN FALL MISVERSTEHT 🙂 🙂 🙂 Ich will einfach nur, meinem Herzen folgen und alle Wörter rauslasen, weil, sie müssen RAUS weil sonst, explodiert mein Herz. Ich liebe euch alle so, so, so sehr. Bussi bussi Küsschen, hab Euch so lieb! Bis zum nächsten Mal!! Ganz bald!1!11! <3

 

Typische Facebook-Poesie

 

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24 comments

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Ich lach mich schlapp! Großartiger Text!

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😆 Danke! Das freut mich.

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Hahaha! grandios!

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Dankeschön! Ich fürchte fast, ich will von diesen erbärmlichen Grafiken noch ein paar mehr machen 😀

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An deiner Stelle würde ich die spaßeshalber in solchen „Schöne Sprüche“-Gruppen teilen. Mal sehen, ob die zu Viralhit taugen. 😉

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Hehe, das wäre eine Idee! 😉 Ich muss eh mal wieder parallel den auxkvisit-tumblr befüllen, vielleicht gehen die dann da auch mehr als alles andere …

Ich fürchte, ich habe tumblr durch meine Anmeldung ruiniert. Kurz nach meiner Anmeldung wurde bekannt, dass es yahoo nicht gut geht.

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Mich verwirrt, die Autokorrektur, immer am totalesten 😉
Wirklich super geschrieben und die Grafiken erst 🙂 allerdings bin ich ohenhin schon völlig verunsichert was Rechtschreibung angeht. Heillos den Überblick verloren

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Danke und Amen!! Gut, dass Du diesen Text geschrieben hast, sonst hätte ich es machen müssen 😜
Was in deiner Auflistung noch gefehlt hat ist das ganze Motivations-Du-schaffst-das-Gehimpel. (Falls Du noch weitere Anregungen brauchst)…😬

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… das wäre in der Tat noch Anregung für ein kleines Update 😉 Danke!

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Heeeeerrlich… Selten so gelacht 😀 😀 😀
Danke dafür, mal etwas auszusprechen, was viele denken! =)
Was isch mich immer frage, ob das wirklich alles so 12-jährige Teenager sind… (so kommts mir nämlich vor) oder ob das auch „richtig Erwachsene“ irgendwie – ach – du weisst schon 😉
Liebe Grüsse
Debby

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Puuuuh, da stellst Du die Definition von „erwachsen“ in den Raum, Debby 😉
Im Theaterstück #killyourdreams formulierten sie das so schön: „Erwachsen? Zu was – von was – muss ich erwachsen? … Ich kenne dann höchstens nur 3 Erwachsene.“ (ungefährer Wortlaut)

Vielleicht wären ein gutes Buch und ein guter Tee schon ein erster Anfang, aber das braucht halt beides richtig viel Zeit. Da geht es mit so einer Grafik schon leichter, die Welt kurz durchschaut zu haben. „Grafik in meiner Timeline – ooooh, wie wahr! – zurück zur Tagesordnung“. Hm.

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hihi… Ja, so was in den Raum zu stellen macht manchmal noch so Spass… 😉 einfach so – ohne Bild gehts nämlich auch 😀

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„Erwachsen ist, wer das Dessert zuerst essen darf“. Dazu ein fetter Eisbecher oder ne Packung Toffifee als Hintergrund. Nur mal als EIN möglicher Lösungsansatz 😉

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Darf ich bitte, bitte, bitte nicht nur das grausam, geniale Kunstwerk teilen, sondern gleich den Link zu diesem Text? Am besten den 39 Kandidaten, die meine Timeline damit zuspammen, als automatisierten Kommentar
darunter klatschen?
Es ist nur ein bisschen zu lang. Vielleicht kannst du es auf Twitterlänge kürzen.
Im Ernst, ich habe sehr gelacht. Mich selbst bei den Grammatik- und Interpunktionssünden ertappt und mir beim schrecklich banalen Inhalt dieser Poesie auch schon oft an die Stirn getippt.

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Wenn Du eine Grafik teilen willst, dann nur zu, Mitzi! Ich muss Dich nur vorwarnen, dass die einige wohl ernst nehmen 😀
Das auf 140 Zeichen zu kürzen, könnte aber ein wenig problematisch werden. Versuchen wir es doch mit #IstDasPoesieOderKannDasWeg.

Bei Deinen Texten ist mir noch nie was komisch vorgekommen – ab einer gewissen Textmenge ist eh immer irgendwo ein Fehlerchen, das ist ja nur menschlich. Auf den Inhalt kommt es ja an, und der ist bei Deinen Texten ja sowas von da! Wenn der bei solchen Grafik-Sprüchen auch vorhanden ist, meckere ich auch nicht. Ab und zu gibt’s ja auch echt schöne, so ist es ja nicht.

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Du hast ja so recht! Das ist ein bisschen wie bei Liedern, die als solche total schlecht sind – schlechte Melodie, schlechter Gesang, alles total disharmonisch. Aber die Message in den Liedern ist doch so wichtig, deshalb soll man sie dann doch gut finden …
Wahrscheinlich ist die Einstellung darauf, dass Sprache ein wichtiges Kulturgut ist, das gepflegt und mit Bedacht genutzt werden sollte, total Oldschool…

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Meinst Du sowas wie – ich trau mich den Namen gar nicht auszusprechen – Helene Fischer? 😉
Yoy, Bro, Sprache, was geht! Und wenn gar nichts mehr geht, nimmt man eben ein paar 😎 Emojis1!!!111!!!

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Nein, eher nicht Helene F. Sondern eher so Lieder mit einer politischen oder sozialen Message, die aber komplett talentfrei komponiert, gespielt und gesungen sind, aber die Message ist ja so wichtig…
Ein konkretes Beispiel habe ich nicht wirklich, aber gab es da nicht so einen Shitstorm über die letzte Aufnahme von „Band Aid“? Weil die einfach nur noch schlecht war und auch die gute Absicht da nichts mehr rausholen konnte?

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Das musste ich jetzt erst mal googeln – ging komplett an mir vorbei … 🙈 Mir fällt ad hoc auch kein Beispiel ein, aber ich kann nachvollziehen, was Du meinst 🙂

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… und diese letzte Grafik habe ich natürlich sofort geteilt!

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Hehe, immer gerne! Nur Achtung: Manche kapieren das nicht. Bei Twitter hat das gleich ein komischer Kanal geliked, der lauter solche (sonst ernst gemeinten) Bilder teilt. Ups.

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Hier hasst du mein Like dass, du nicht woltest!!!!!

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Damit kann, ich leben. Mein Herz freut sich so so so sehr!!!!11!!!1!1!

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