Über Miriam Lochner
1980 als Dreivierteltösterreicherin in München geboren. Bis zum zehnten Lebensjahr achtmal umgezogen. Womöglich nur aus Protest nach dem Design-Studium in Augsburg geblieben.

Werbeagenturen-Karriereleiter bis zur obersten Sprosse geklettert. Als der Zenit erreicht war, ist die Creative Director freiwillig gesprungen. Seit 2025 als Freiberufliche im Atelier Miriam Lochner tätig.
Bereits 1995 über Mystik, östlichen Philosophien und Esoterik gestolpert. Das offen leben: Als Teenie in der bayerischen Kleinstadt ein NoGo! Heute verbindet Miriam alles miteinander. Das Ganzheitliche gehört zu einem humanistischen Weltbild nunmal dazu. ✌︎
Miriam lebt heute im gemütlichsten Viertel Augsburgs. Entgegen sämtlicher Vorurteile hat die Autorin keine einzige Katze, dafür über 60 Parfums und unzählige Bücher. Ist am liebsten in oder am Wasser, wenn sie gerade nicht in die Tasten haut.

Warum ich all das mache
Um Dir weiterhin vernünftig von mir erzählen zu können, lass mich nun in die erste Person Singular switchen.
Diesen stilistischen Bruch braucht es, um jetzt auf die nächste Ebene zu shiften:
Ich bin da, um miteinander zu verbinden:
Themen.
Disziplinen.
Welten.
Menschen.
Es hat laaaange gebraucht, bis ich das kapiert habe! Ständig dachte ich, ich könne nur das eine oder das andere machen.
Diese innere Zerrissenheit

Die qualvollste Stunde in meiner Schullaufbahn habe ich erlebt, als wir uns in einer Deutschstunde entscheiden mussten, ob wir nun „Lippels Traum“ von Paul Maar weiterschreiben ODER illustrieren sollten. Oh nein! Ich liebte das Buch; ich liebte es, zu schreiben, und ebenso liebte ich es, zu zeichnen.
Nach einem Hin und Her, das gefühlt Äonen dauerte, habe ich mich schließlich seufzend fürs Zeichnen entschieden. Als Frau H. zu mir kam und sichtlich verwundert meinte: „Also Miriam, bei Dir hätte ich fest damit gerechnet, dass du schreibst!“, wäre ich fast in Tränen ausgebrochen. (Der Witz: In der Zeit, in der ich mit mir gerungen habe, hätte ich locker beides machen können!)
Und dabei blieb es nicht: Bei der Studienwahl pendelte ich zwischen Psychologie, Germanistik oder Kunst. Psychologie war schnell raus, als ich im Nachmittagsunterricht in der 12. merkte, dass dabei niemals die Sprache von der Seele ist. Also Parapsychologie? „Dann lachen mich alle nur aus!“ Kommunikationsdesign war schließlich das, das viel von dem, was mich interessierte, miteinander verband. Und da lachte keiner, sondern raunte anerkennend „Coool!“
Inhaltlicher & fachlicher Verbund
Heute will ich all das nicht mehr trennen: Das Schreiben und das Zeichnen, das funktionale Design und den künstlerisch-ästhetischen Anspruch. Und auch Alltag und Spiritualität sind für mich unmittelbar miteinander verwoben. Woowoo is cool!
Mein Hirn bringt schnell unterschiedliche Themen zueinander in Verbindung – Popkultur und Metaphysik, Irdisch-Gesellschaftliches und Transzendentes, Mode und Archetypen. Damit ich das sauber verarbeiten kann, muss ich darüber schreiben … ッ
Abgebildet wird der Netzwerk-Typ übrigens auch mit der 4/6 in meinem Human Design.

humanismus 2.0
Wir Menschen müssen uns wieder zusammenraufen!
Wir können es schaffen, diese bekloppte Spaltung zu überwinden, wenn wir einfach gute Menschen sind. Klassische Werte à la Kant und Goethe hat doch jeder lieb!
Wahrheit. Schönheit. Freiheit. Liebe.
die werte der bohemiens gelten doch auch heute noch!
Meine Ausbildung am Gymnasium war überaus humanistisch: Lerne, selbst zu denken. Lerne überhaupt erst einmal, zu lernen! Uuuund: Bleib immer kritisch … (Für mich vierfache Jungfrau die einfachste Übung 🤭)
Auch oder gerade weil ich ein Internet-Kind der ersten Stunde bin und seit 1995 online bin, stehe ich der omnipräsenten Digitalisierung und KI kritisch gegenüber. Wir Menschen dürfen uns nicht das eigene Denken und die Kreativität nehmen lassen. Bequemlichkeit kann wirklich nie eine Antwort sein.
Wir brauchen das Analoge nicht nur als Ausgleich,
es ist der natürliche Lebensraum der Menschen.
Aber immerhin eins muss man der KI lassen: Dank ihr sind wir Menschen nun wirklich spätestens jetzt mit der Frage konfrontiert, was das wahre Menschsein wirklich ausmacht.
Ein schönes, absichtsvolle, tiefschürfendes Leben schließt für meinen Geschmack auch überhaupt nicht aus, sich mit schönen Dingen zu umgeben. Als Designerin habe ich ein Händchen und Auge für Ästhetik und coolen Kram! ッ
Vita

1980 » Geboren im September in München
1999 » Abitur am Descartes-Gymnasium in Neuburg, Donau
2000 » Praktikum Grafikdesign bei Independent Medien Design, München
2001 » Studium Kunstgeschichte, Psychologie und Pädagogik an der Uni München
2002 » Studium Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Augsburg (heute TU)
2006 » Diplomarbeit Corporate Branding
2007 » Grafikdesignerin bei artswiles, Augsburg
2008 » Artdirektorin bei elfgenpick, Augsburg
2019 » Creative Director, ebenda
2025 » Atelier Miriam Lochner, Augsburg
Die Sache mit dem LUX

Der Luchs trat 2024 als Krafttier in mein Leben.
Zu meinem 45. Geburtstag gönnte ich mir einen Besuch im Zoo: Luchse gucken.
Was da passierte, war so magisch, dass ich das Video nicht öffentlich posten mag.
Die Luchsin und ich hatten unseren ganz eigenen Dialog.
Das fiel sogar den anderen Besuchern auf!
– Der Luchs als Krafttier steht für Kreativität, Intuition, Mut und Abenteuer. Aho! –
💛 🐆 💛
♡ Miriam lieeeeebt …♡
📚 Bibliotheken +++ ✒️ Notizbücher aus Papier, Füller, Papeterien +++ Gründerzeit-Altbau, Alte-Welt-Ästhetik, alte Dampfloks 🚂 Zugfahren generell +++ 🧘♀️Ecstatic Dance & Breathwork, HIT-Training, Yoga +++ 🎥 Gilmore Girls, Simpsons, SATC, Monk +++ Filme von Wes Anderson, Christopher Nolan, Darren Aronofsky +++ 🎵 Musik in Moll +++ Alternative Rock, Britpop, Shoegaze, Indie, Triphop +++ Nicola Tesla, Voltaire, Michael Ende, Haruki Murakami +++ 🍋 Frittiertes in Zitronensaft ertränken +++ Balkone und Dachterrassen +++ Wien +++ Wien +++ Wien +++ Wälder +++ Astrologie, Tarot, Archetypen +++ ☯️ Wahrnehmung, Psychologie, Philosophie +++ 🔮Gnosis, Apokryphen +++ 🪶 Wildvögel beobachten
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- Besonders freut mich die Erwähnung im Digitalen Wörterbuch der Deutschen Sprache DWDS, das mich bei einer Begriffsdefinition zitiert – direkt neben der Süddeutschen und dem Spiegel.