Parfums kommen und gehen: Noch flüchtiger als der Zeitgeist streicheln sie unsere Nasen, verführen und kitzeln sie. Manche wenige gibt es, die ewig bleiben. Solche Klassiker werden immer weniger. Im schlimmsten Fall ersetzt man sie durch fragwürdige neue Varianten. Die gefährlichste und nie offen kommunizierte Version: »Neue Formulierung!«
Aktuell sieht es verdächtig danach aus, als hätte es meinen Sommer-Duft Euphoria von Calvin Klein erwischt: Das »normale« ist zumindest im hiesigen Müller mit der größten Parfumabteilung aus dem Regal bereits verschwunden. Stattdessen stehen dort nun drei ernüchternd schreiend, bunte Ableger (sogenannte Flanker): Ein »Elixir«, jeweils bold, magnetic und solar in einem kreischenden Lila, Pink und Gelb. Wie sie duften? Langweilig, langweiliger und noch langweiliger.
Scheiße.
Die Düfte sind schon lange nicht mehr, was sie waren – beschwerte sich schon Geza Schön auf dem Festival »Milch und Honig« 2002. Anfang des Jahrtausends beschwert sich also schon einer der führenden deutschen Parfumeure, Düfte ließen nach, verlören ihren Charakter zugunsten einer verwässerten Beliebigkeit.
25 Jahre später ist es immer schlimmer geworden.

Parfum Entwicklung
1990–heute
Über die Jahre verschwindet nicht nur der Charakter in den Düften, sondern auch komplette einzelne Duftrichtungen: Der Klassiker »Chypre« etwa wird durch »fruitchouli« ersetzt.
Parfum-Kenner greifen daher am liebsten zu sogenannten Nischendüften: Die haben das Problem, dass sie mindestens am Anfang überaus gewöhnungsbedürftig und nicht automatisch »gut« oder unbedingt besser riechen als das, was man in den bekannten Parfumerien und auch Drogerien findet.
In den 90ern rochen selbst Düfte von »normalen bekannten Marken« wie Calvin Klein und Cacharel viel, viel spannender!! Da hat man sich eben noch was getraut.
Anfang der 2000er bemängelte der deutsche Parfumeur Geza Schön, wie Düfte immer beliebiger und langweiliger werden.
Spoiler: Es wird nicht besser.
⮕ Im Artikel erfährst Du, was Du tun kannst und wo Du überraschend gute Düfte finden kannst.
1990 bis 2026: Eine ernüchternde Entwicklung von Charakter und Kopfschmerz-Garanten zu gesichtslosen Fruchtwässerchen /
Denn nicht nur einzelne grandiose Düfte verschwinden – sondern komplett Duftrichtungen!
Hatten wir früher eine weitreichend Bandbreite an unterschiedlichen Richtungen – blumig, fruchtig, orientalisch, würzig, krautig, sportlich, chypre, gourmand, fougere, aquatisch … – so ist heute das Meiste, egal ob für die Frauen oder Herren oder Unisexe, einfach nur noch »nett«: Es riecht bekannt, vertraut – weil man diese Versionen seit Jahren überall, von jedem und an jedem riecht.
Etwas Neues traut sich keiner mehr, etwas mit Charakter noch viel weniger.
Als ehemaliges Chypre-Mädchen leide ich besonders darunter, dass diese komplette Duft-Richtung scheinbar komplett verschwunden ist. Meinen letzten Lieblings-Chypre – Lancome Hypnose Senses – gibt es schon lange nicht mehr. Stattdessen schmeißt man heute mit dem Begriff neo-chypre um sich, oder – schlimmer noch –fruitchouli. Ja, genau, denn heute darf ja nur noch alles fruchtig sein! Meine am meisten ignorierte Duftrichtung, aber gut …
Chypre
Eine smoothiemäßige Mischung aus Blüten (oft Rose oder weiße Büten), etwas Zitrischem (meist Bergamotte) und einer schweren Note wie Patchouli oder gerne etwas Moosigem (Eichenmoos). Du riechst bei dieser Mischung weniger die einzelnen Komponenten gezielt heraus, als einen ganz eigenartigen, frisch-frechen Gesamteindruck – modern, spritzig, häufig durchaus etwas anspruchsvoll. Nichts, wo man gleich sagt »Oh nom nom nom!« sondern vielmehr »OHA! … Spannend …«.
Aber »Charakter«, »Individualität« und auch Wumms scheinen in den letzten Jahrzehnten aus der Mode gekommen zu sein. Das sehen wir ja auch in der Mode: Wie konnte ein so merkwürdiger Begriff wie »Normcore« ernsthaft trenden? Hat »Casual« nicht mehr gereicht? Will man jetzt auf Biegen und brechen normal sein?

Die Rettung: Nischenparfums (?)
Nichtsdestotrotz ist meine und die allgemeine Parfum-Liebe ungebrochen. Für die besonders Verrückten gibt es sogenannte Nischen-Parfums – Düfte, die genau so sind, wie sie heißen: kaum bis schwer zu erhalten, sackteuer und oft genug einfach nur komisch. Oft heißt es auf Plattformen wie Parfumo: »Ich musste mich erst einmal daran gewöhnen.« Ja genau – so gehen die wahren Liebesgeschichten ja immer los …!
Du findest Nischendüfte nur in ausgewählten Parfumerien online wie offline. Im Gegensatz zu Designer-Düften wie etwa Calvin Klein oder Boss stammen Nischen-Düfte in der Regel von Marken, die im besten Fall nur Parfum machen. Also von reinen Parfumhäusern.
Natürlich gibt es fließende Übergänge – bei einem sackteuren Chanel-Parfum kann man nur noch schwer von einem Designer-Duft sprechen, auch wenn die Nischen-Snobs sogar über Chanel verächtlich ihre feinen Näschen kräuseln. Das ist denen doch viel zu trivial!
Für einen sogenannten Nischenduft kannst Du durchaus mehrere Monate sparen, damit Du eines Tages auf der weiß glänzenden Breuninger-Theke lässig-entspannt 150 Euro aufwärts hinlegen kannst. Für 30 Milliliter.
Manche Nischendüfte sind zweifelsohne grandios, die meisten aber tendenziell »unzumutbar« oder zumindest ziemlich »WTF?«. Aber man kann sich dann natürlich viel darauf einbilden, so ein teures Fläschchen auf seiner Kommode stehen zu haben. Weil man kennt sich ja aus! Das ist ja ganz etwas Besonderes!!
Wie wäre es mit Abwechslung mal wieder mit besonders und gut?
Denn das ging doch alles schonmal!
Und damals sogar deutlich günstiger …
Die Parfums der 90er
In den 90ern hatten viele 50-Mark-Designer-Düfte weit mehr Charakter und Klasse als die besten Nischenparfums heute. Manche waren hart an der Grenze zum Kopfweh – aber sie waren herrlich unverwechselbar und hatten richtig Charakter:
- LouLou von Cacharel: Der schwerste und ekelhafteste Nuttendiesel, den man sich nur vorstellen kann. Man kann diese Ekelbombe kaum beschreiben, da man, konfrontiert nach mehr als einem viertelten Spritzer von ihm, ohnmächtig nach hinten umgekippt ist. Er war widerlich (irgendwas zwischen Abgas, Ozon und Plastikblumen) – aber er war unverkennbar und einzigartig als Lou Lou zu erkennen. Selbst Jahre, nachdem jemand in LouLou gehüllt den Raum verlassen hatte.
- Amarige von Givenchy: Die weiße-Blüten-Bombe, nach der in den 90ern alle Mamas rochen.
- Naf Naf von Naf Naf: Das lustige Schnuller-Parfum, nach dem alle Töchter rochen. Dabei war der Duft war für einen Teenie-Duft überraschend erwachsen: Denn er war nicht nur einfach süß und blumig; da war etwas Gemeines, Würziges, Spritziges – ja eben dieser Hauch Chypre, der die 90er so fundamental prägte.
- Cool Water von Davidoff: Erst für die Herren und dann für die Damen. Irgendwann so omnipräsent, dass er schon genervt hat, weil er für einen Aquaten auch eine überraschend gute Haltbarkeit und übertrieben gute Sillage (Strahlkraft) hatte.
- Replay von der gleichnamigen Jeansmarke: Das absolut beste Parfum der Welt! Würzig, weich-warm, orientalisch und mit soooooo einer Haltbarkeit. Offiziell war es wohl ein Männerduft. Das bemerkte ich erst, als ein neuer, junger Religionslehrer genau so roch wie ich. Ich kann nicht sagen, wer nach dieser olphaktorischen Konfrontation auf dem Flur irritierter dreinschaute. Ein überraschender, mehr als würdiger und ungefähr 500mal teurer Nachfolger ist übrigens Lubins Akkad, einer meiner wenigen Nischen-Düfte.
Und kurz darauf passierte die größte Unverschämtheit überhaupt: CK ONE von Calvin Klein für absolut alle! Jetzt war es egal, wenn wir Schüler genau so rochen wie unsere Lehrer, Eltern und umgekehrt. Die ganzen 90er rochen danach. Auch wenn kurz danach das ebenfalls herrliche CK BE herauskam – CK ONE sollte es sein, das dieses Jahrzehnt so prägte wie wohl danach kein Duft mehr eine Generation.
Von Kopien und anderen Killern
Die Klassiker wurden zu Tode kopiert. Als Teenie war mir das noch egal. Da habe ich mich vielmehr gefreut, als ich bemerkt habe, was auch alles nach CK ONE duftet. Ein simples 8×4-Deo? Wie cooool, Taschengeld gespart!
Deutlich später war es mir peinlich, Fakes zu tragen oder wie ein Fake zu riechen. Ich habe mich leider jahrelang nicht getraut bis geweigert, den sogar von Aldi und Lidl kopierten Coco Mademoiselle zu tragen. Nachträglich besehen ziemlich schade, weil das so ziemlich der hervorragendste Patchouliduft überhaupt ist, wenn man nur erst herausgefunden hat, wo man ihn am besten platziert.
Aber was passiert nun mit den Klassikern, sofern sie uns überhaupt erhalten bleiben? Sie werden reformuliert. Ein Wort, das in mir immer sofort Schweißbäche verursacht. Denn das heißt: Bye bye, ehemaliges Lieblingsparfum!
Meistens geschieht das wegen irgendeines dummen EU-Beschlusses, der sagt: »Inhaltsstoff XYZ ist jetzt verboten!« Also fliegt er raus.
Wir alle wissen, wie lange wir alleine schon damit herumexperimentiert haben, einen Kuchen mal anders als mit Mehl, Zucker, Eiern und Milch zu backen. Wie lange es gedauert hat, bis dabei endlich was herausgekommen ist, dessen Konsistenz nicht aus Gummi war und das mach mit einem ehrlichen »Mmmmh!« verputzen konnte. Nun besteht so ein Kuchenrezept aus maximal zehn Zutaten. Ein Parfum besteht aus weitaus mehr, die in einer jahrelangen Arbeit milligramm genau abgestimmt worden sind. Wird da eine Ingredienz einfach mal gestrichen, kannst Du die nicht einfach so ersetzen. Denn der Duft wurde ja ursprünglich aus gutem Grunde so konzipiert, wie er eben konzipiert worden ist. Dass das, was danach herauskommt, nicht mehr so gut sein kann, erklärt sich von selbst!
Wenn wir uns heute beklagen, dass ein alter Lieblingsduft nicht mehr riecht wie ehemals, ist das also keine reine Boshaftigkeit der Parfumeure und Parfumhäuser.
Wobei die sich man Boshaftigkeiten dennoch gerne leisten …
Armania Mania – ein brisanter Fall von olphaktorischem Gaslightning
Recht früh als Parfum-Junkie sozialisiert, wünschte ich zu meinem Abitur 1999 natürlich ein Parfum als Geschenk. Also lud mich meine Mutter in den kleinen, schicken Parfumladen unserer Kleinstadt ein.
Eine halbe Stunde später und zwanzig Zentimeter größer stolzierte ich mit einer großen Flasche – 100 ml! – Mania von Armani wieder raus: eine weitausr erwachsenere, femininere Fortsetzung von CK Be – tief rauchig, orientalisch und von kühler Eleganz. Der schmale, hochgewachsene gleichmäßig konkave Flakon wurde für mich zu meinem ganz persönlichen Symbol von Erwachsensein, von Frausein, von Eleganz. In der Zeit zog ich auch nach München. Vive la Mania!
Gleichzeitig waren groß: Calvin Kleins Meisterwerk Contradiction – ein mutiger, mondän-eleganter Chypre aus floralem, bissigem Eukalyptus, Birne, weißen Blüten und einem Hauch Sandelholz auf Moschus. Ein schon Niesreiz erregend scharfes Image von Cerruti mit ordentlich Pfeffer in der Kopfnote neben wiederum Birne, Pflaume, Jasmin, Amber und Zeder. Ironischerweise konnte ich diese wunderbaren Düfte in den letzten Jahren noch auf der Abschussrampe von TK Maxx und bei Rossmann erstehen. Das nur als kleiner Tipp, wenn Du alte Originale heute noch kaufen willst.
Man kann sich mein Entsetzen vorstellen, als Mania schnell wieder vom Markt verschwand.
Es ist nicht zu vergleichen mit dem Entsetzen, als Mania 2004 wieder auf dem Markt erschien: Denn Armani, diese hundsgemeinen Trickster, launchten unter demselben Namen im fast gleichen Flacon nun irgendeine belanglose Gülle, die nichts, aber auch gar nichts mit »meinem« Mania gleich hatte!
Warum hat Armani das wieder »Mania« genannt? Nicht »New Mania« oder »Mania Senses« oder »Mania Gold«, wie man es heute machen würde? Einfach eiskalt wieder nur »Mania«??
Seitdem hat Giorgio unglaublich bei mir verloren.
Statt Eleganz rieche ich nun nur noch Lüge.
Viele Parfumeure leiden an Flankeritis
Viele Marken machen heute Ähnliches mit vollster Absicht – wie meine Hassliebe Narciso Rodriguez: »For her« hat er mittlerweile gleich 26-mal neu aufgelegt.
Was anfangs ein überraschend neuer, alternativer, weicher, fast schon minimal flutschig-fischiger Moschusduft war, gibt es nun in unzähligen Varianten. Sie alle haben mal mehr, mal weniger erkennbar das Moschusbett als Grundlage.
Einzigartig 26 Mal neu interpretiert. Viele davon waren wirklich, wirklich gut.
Waren.
Denn all sie verschwanden so zuverlässig, wie sie kamen. Keinesfalls darf man sich in so einen Duft verlieben und ihn als Signatur-Duft wählen. Was ich natürlich dennoch gemacht habe: »For her Musc Noir«, die sanft ledrig-pflaumige Variante, wäre absolut mein Duft. Wäre. Ich mag gar nicht daran denken, was los ist, wenn ich der aktuelle Flakon leer ist.
Wenn ich Glück habe, ist er bis dahin wieder da. Vermutlich als »For her Musc Cuir sur prune«; den Flacon dann bitte glasgrün und den Deckel aus Holz, das fände ich hübsch!
Denn das machen sie immer wieder: Aktuell ist »Pure Musc« unter dem Deckmäntelchen »Pure Musc Blanc« wieder da. »NEU« steht da jetzt groß auf etwas, das es vor sieben Jahren schon mal gab. Ich mochte ihn den weißen zärtlich-frischen Moschus damals; heute fühle ich mich von ihm verarscht. Sorry, aber was soll das?
Alles nur Verkaufsstrategie? Ein regelmäßiges mit-der-Panik-seiner-Kundinnen spielen? Der Freude, dass wieder etwas Altes da ist? Dass man dann gleich Hamsterkäufe tätigt?
Zuverlässigkeit ist out, oder?
Was ist mit Parfums heute los?
Ich kenne heute die meisten Designer-Düfte. Über die Jahre habe ich an den meisten geschnuppert und die allermeisten gleich wieder vergessen. Wenn ich den Flakon nun sehe, erinnere ich mich nur an ein schales »Lohnt sich nicht«.
Selten hat mich in den letzten Jahren wirklich einer gepackt. Zadig & Voltaires »This is her!« war noch so einer. Auch er ist bereits gefährlich umflankert im Drogerie-Regal. Ein richtiger Charakter-Duft ist er nicht gerade, vielmehr so ein sympathischer Immergeher – aber immerhin noch mit einem individuellem Touch wegen der Kastanie.
Lancome Idol L’Intense: Schön. Und auch schon wieder weg.
Guerlain Mon Guerlain Intense: Same.
Alle für meinen Geschmack Guten verschwinden. Weil sie für die heutige Zeit wohl too much sind.
Naturkosmetik-Parfums fallen deswegen für mich raus: Auch wenn ich die Idee favorisiere, mir Natur statt Chemie aufzusprühen, verpuffen die meisten einfach zu schnell auf meiner Haut. Selbst das wunderbarste »Intense« ist da nur ein sanft-lieblicher Kuschelduft.
Wo findet man heute noch wirklich gute Parfums?
Seitdem ich selbständig bin, kaufe ich mir nicht mehr so einfach so aus Gaudi oder Belohnung ein Parfum. Ich zehre zum Glück immerhin auch von einer Sammlung mit mehr als 60 Stück. Das Zeug hält ja ewig!
Mit viel Geduld und auch Geld kann man natürlich wunderbare Nischendüfte entdecken. Um sich langsam und ohne all zu große Ausgaben heranzutesten, rate ich jedem zu abgefüllten Pröbchen, die man für einen schmalen Geldbeutel auf Websites wie ausliebezumduft.com [keine Werbung, nur der redaktionellen Vollständigkeit halber] bestellen kann. Denn vieles, was erst einmal wunderbar klingt, riecht dann doch – freundlich gesagt – sehr viel anders.
Ich halte den Hype rund um Nische jedoch für überbewertet und die »Ich trage nuuuur Nischen«-Fraktion für eingebildete Gockel. Es ist halt wie Rolex oder Porsche – alles am Ende ein Parfum, eine Uhr oder ein Auto.
Tolle Düfte kannst Du mit etwas Glück überall finden – denn mit »toll« meine ich hier das Individuelle, Besondere, wirklich Überraschende, das dennoch ausgewogen duftet. Calvin Kleins Reveal wäre so ein Kandidat gewesen – leider habe ich mir damals zu lange überlegt, ob ich ihn nun haben will oder nicht: Warm, salzig, hautig, sexy. Etwas merkwürdig, aber eine Seltenheit. Leider dachten sich das wohl zu viele; ihn gab es nicht sonderlich lange.
Wichtig bei einem guten Parfum ist einfach, dass Du es magst, es sich schön auf Deiner Haut entwickelt und lange hält, ohne dabei unangenehm zu kippen. Wegen Letzterem fallen alle offensichtlichen Billig-Parfums bei mir raus – diese ganzen Esprit, S. Oliver und ähnlichen 20-Euro-Düftchen, die aufs Erste durchaus angenehm riechen können. Bei mir endet sie alle in einem »Verbrannter Keks«.
Einen würdigen Nachfolger für Mania – also für das Echte, das Erste! – habe ich dann übrigens sogar doch noch gefunden. Bei Yves Rocher 🙈😅 Cedre Bleu für 14 Euro.
Gibt’s mittlerweile natürlich auch längst nicht mehr.
Dieser Artikel wurde zuerst auf Substack veröffentlicht am 2. Mai 2026: https://passiert.substack.com/p/wie-die-parfum-industrie-sich-selber