Schreibst Du gern von Hand? Liebst Moleskine und Co? Dann kennst Du das Dilemma, wie schnell sich tausende von Notizbüchern und von Kalendern ansammeln. Das ist zwar schön – aber nicht so schön nachhaltig. Und es verbraucht sooo viel Platz! Zudem habe ich mir vor einigen Jahren angewöhnt, mit dem Bullet-Journal-System zu arbeiten: Ich brauche also keine großartig vorgedruckten Kalender mehr in meinem Alltag. Dennoch hat mich der Paper Republic Wochenkalender / Halbjahreskalender sofort angelacht, als ich neulich »eigentlich« nur meine Notizbücher-Inlays nachbestellen wollte.

Paper Republic Wochenkalender für die Lederkladde Grand Voyageur XL
Seit Juli 2026 gibt es auch einen Halbjahreskalender bzw. Wochenkalender von Paper Republic, dem österreichischen Hersteller für »Traveler’s Notebooks« nach dem Midori-prinzip: Ein Lederlappen hält mit ein paar Gummibändern beliebig viele Heft-Einlagen.
Warum dieses simple Prinzip so toll ist, erfährst Du in diesem Artikel. Natürlich dreht sich hierbei viel um die tolle Möglichkeit, einen Kalender super individuell für dich gestalten zu können und dass das Ganze auch ultimativ nachhaltig ist.
Die Autorin hier hat die längste Zeit ihr Notizbuch vor allem mit simplen Heften fürs Bullet Journaling gefüllt. Neben ein paar Überlegungen, warum ein doch recht streng vorgegebener Kalender wieder schlau sein könnte, bekommst Du hier einen Einblick in das Kalendersystem der Autorin.
Verwendet werden Einlagen von Paper Republic und auch Traveler’s Company / Traveler’s Notebook.
⮕ Keine bezahlte Werbung, nur persönliche Erfahrung!
Meine Grand Voyageur XXL
Plural? Richtig gelesen!
Nachdem ich jahrelang mit unterschiedlichen Systemen von Moleskine ⧉ über Filofax ⧉ und Roter Faden ⧉ bis X17 ⧉ auf die – pardon – Schauze gefallen bin, wollte ich nicht gleich die Premium-Variante von Paper Republic bestellen. Also testete ich mich erst einmal piano ran und bestellte bei einer Aktion das schlichteste Set, das mir auch gut gefiel: Farbe Cognac, zwei Notizbücher als Füllsel und ein Drawing-Book noch extra dazu. »So ist das Ding am Ende keine totaler Fehlkauf!«, rechtfertigte ich mir diese Zusammenstellung. Wenn es mir nicht als Bulletjournal gefallen würde, hätte mir immer noch das Zeichenbuch einen guten Dienst erwiesen.
Tipp: Es gibt immer wieder Rabatte und Aktionen von Paper Republic – auf Instagram, oder wenn Du den Newsletter bestellst. So kannst Du schnell 20% sparen!
Letztlich war ich mit dem System so zufrieden – ein minikleines Detail ausgenommen!! – dass ich mittlerweile ein zweites habe: Extra für meine Tätigkeit als Freiberufliche, für meinen neuen Berufsalltag. Da wollte ich keine Altresten meiner Agenturvergangenheit mitschleppen … 🤭
Diesmal durfte es Petrol sein – denn ich ahnte schon, dass das Gold der individuellen Prägung darauf so richtig schön knallen sollte. Und das tut es auch!


Wie Du an den Hersteller-Logos auf der Rückseite siehst, kann eine simple Prägung (ohne Gold) je nach Lederfarbe super oder gar nicht auffallen. Da musst Du selbst wissen, welcher Stil Dir lieber ist – super dezent oder royal?
Du kannst einen Namen bis zu 10 Buchstaben prägen lassen: 3 Buchstaben kosten 2 Euro. Wenn ich AUXKVISIT prägen lassen möchte, kostet es mich 7 Euro.
Ich muss mich derzeit ganz arg zurückhalten, nicht einen dritten in dem wunderschönen neuen Rustic Rose ⧉ zu bestellen … Exakt meine Farbe, herrje!! Wenn mir jemand ein Geburtstagsgeschenk machen will … 🤩 (DA wäre mit die Prägung in Gold übrigens zu kitschig! Oder wäre es doch extra cute?)

Individualisierung solcher Kalender
Um Deinen Kalender selbst zu individualisieren, kannst du einen hübschen Knopf als Deko auffädeln. Ich habe meinen vom Augsburger Stoffladen-Klassiker Reste Maier ⧉.
Mit ein paar Lederbändchen, veredelt mit kleinen Steinchen oder Perlen, hast Du schwupps ein paar hübsche Lesezeichen. Dafür brauchst Du kluges Geschöpf keine Bastelanleitung – wenn doch, lass es mich in den Kommentaren wissen! Dann zeige ich Euch, wie ich mein Rustic Rose verziere … 🤭
Und wenn ich ganz, ganz wild bin, möchte ich eines Tages noch die geraden Ecken mit einer Stanze abrunden … Denn das ist das Einzige, was mich an Paper Republic stört. Ein kleines Details, das sich Traveler’s Comany gönnt und gleich soooo viel eleganter aussieht!
Meine Notizbücher von Paper Republic
Ich nutze gerne die passenden Inlays von Paper Republic, allen voran das Notizbuch in Dotted. Sie erscheinen aufs Erste ganz schön teuer, aber da ich die Hefte als BulletJournal verwende und somit keinen unnötigen Platz verschwende und das Papier nunmal liebe, finde ich den Preis okay. (Vor allem mit dem Rabatt!)
Ich komme mit einem Notizheft Dotted ⧉ fürs tägliche Bulletjournaling ungefähr ein halbes Jahr hin.
Und auch ein paar Inlays vom großen Traveler’s Notebook passen prima: Etwa das Zip-Case 008 aus Plastik. Das lohnt sich, um herauspurzelnden Kleinkram wie auch Büroklammern, einen flachen Radiergummi und Weiteres sicher transportieren zu können!
Kennst Du den kleinsten, tollsten Radiergummi der Welt? Dünn wie ein Pfannkuchen und fusselt nicht?
ich wüsste da was … rückfragen bitte in die kommentare!
Bilder sagen mehr als tausend Worte, also schau mal in mein Video: Da stelle ich neben meinem Grand Voyageur auch den nigelnagelneuen Halbjahreskalender von Paper Republic vor.
Paper Republic Wochenkalender / Halbjahreskalender
Der Halbjahreskalender erinnert sofort an die Smart-Kalender von Moleskine – nur dass es hier zum Glück ein Punktraster auf der Notizenseite ist. Ich persönlich bin nämlich definitiv Team Blanko oder Punktraster! Wenn Du lieber Linien oder Karo hast, kannst du das bei Paper Republic bei den einzelnen Notizbüchern natürlich so bestellen.
Das Papier vom Kalender ist wie gewohnt höchste Qualität: Schön seidig, eine weich-warme Haptik, glatt, ohne rutschig zu sein.
Selbst Kaweco-Tinte, die nochmal mehr Impact hat als etwa die von Pelikan, läuft darauf hervorragend. Es gibt überhaupt kein Durchbluten, die Tinte bleibt, wo sie ist! Und die Tinte schimmert auch nur minimal auf die nachfolgende Seite durch.
Typographie und Design des Kalenders sind gewohnt klassisch schlicht, minimalistisch und schön. Gut, man muss es mögen, dass alles auf Englisch ist. Eine deutsche Variante hätte mich gefreut – optimalerweise gleich samt Feiertage. Aber gut, die selbst nachträglich einzutragen, ist so wild nun nicht.
Ich hab ja noch 3 andere Kalender, von denen ich abschreiben kann …
Voll gut organisiert!
Wie organisierst Du Dich am liebsten im Alltag?
Setzt Du auch so gerne auf Papier – oder bist Du voll digital unterwegs?
Schreib’s mir gerne in die Kommentare! Und dann bitte natürlich auch, welche schönen analogen Teile Du verwendest 🥰
Transparenzhinweis: Namensnennung ohne werblichen Bezug zu den genannten Marken; die Verlinkungen sind nur für die redaktionelle Vollständigkeit enthalten, damit du bequemer direkt zu den genannten Herstellern kommst. Ich habe für die namentlichen Erwähnungen also keinerlei Geld erhalten. Der Artikel war reines Privatvergnügen, zumal ich weiß, dass einige Menschen einfach gerne in fremde Notizbücher schauen und weil ich schon öfter gebeten wurde, meines zu zeigen.